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Mehr als 50 junge und ältere Zuhörer bei „Gägelow liest“

Weitendorf Mehr als 50 junge und ältere Zuhörer bei „Gägelow liest“

Die Kunstinteressierten erlebten in Weitendorf witzige Gedichte, spannende Geschichten und Musik.

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Peter Schalljé (r.) aus Gägelow stellt hier in der Kunstkapelle Weitendorf sein Gedicht „Der alte Buchenbaum“ vor.

Quelle: Norbert Wiaterek

Weitendorf. Spannende Kurzgeschichten, lustige Gedichte, Anekdoten, die nachdenklich stimmten, dazu Musik: Bei „Gägelow liest“, einer neuen Veranstaltung in der Kunstkapelle Weitendorf, kamen alle Zuhörer auf ihre Kosten. Mehr als 50 Kunstinteressierte — nicht nur aus Gägelow — hörten am Freitagabend 70 Minuten lang aufmerksam zu und dankten für die Darbietungen mit kräftigem Applaus.

Zu diesem literarischen Sommerabend hatten ein Initiatorenteam mit Christine Fiedler aus Proseken, Mitglied in der „Schreibwerkstatt Lesezeichen“, Gägelows Jugendklubleiterin Gabriele Hünmörder sowie Simone Oldenburg und Klaus Hagel vom Sozialausschuss der Gemeinde und vom Verein Kuso eingeladen. Den Anfang machten die Kinder: Heidi Hünmörder (11) und ihre Schwester Hanni (8) aus Groß Stieten trugen die Gedichte „Das Pflaumenhuhn“ und „Freunde“ vor, Heidi spielte auch auf einer Trompete. Ove Kutz (10) aus Gägelow berichtete von einer „Wassernixe“, Annalena Bauer (10) aus Weitendorf von Pippi Langstrumpf. Und Gregor Oldenburg (10) aus Gägelow zupfte Gitarrensaiten. Dann ging es mit den Erwachsenen weiter: Udo Drefahl aus Alt Jassewitz begeisterte mit satirischen Kurzgeschichten von Kurt Tucholsky und witzigen plattdeutschen Versen von Manfred Brümmer. Monika Riebe aus Gägelow, deren Fotos und Skulpturen in der Kunstkapelle zu sehen sind, las das Liebesgedicht „Herzgift“ von Michaela Wendland aus Bad Oldesloe. Eigene Texte gab es von Peter Schalljé. Der Gägelower stellte zum Beispiel seine Werke „Am Priestersee“ und „Das Bächlein“ vor. Christine Fiedler las von einem „Gespenst im Garten“, das sich als Igel herausstellte. Anja Grunau aus Beidendorf sorgte mit „Abenteuer am Meer“ für Gänsehaut. „Bei der Brailleschrift ertaste ich die Wörter“, so die 29-Jährige.

Auch Christine Berning aus Wismar stellte eigene Texte vor, etwa „Augenblicke“ und „Zweifel“.

„Schön, dass so viele Zuhörer gekommen sind“, freute sich Simone Oldenburg über das große Interesse. „Auch mit dieser Veranstaltung möchten wir den Kunstweg neu beleben. Und wir wollen die Generationen enger zusammenführen.“ Christine Fiedler kündigte eine Wiederholung von „Gägelow liest“ im kommenden Jahr an.

 

 

nw

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