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Mehrzweckhalle: Rennen um Fördermittel verloren

Wismar Mehrzweckhalle: Rennen um Fördermittel verloren

Die Mehrzweckhalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße sollte für drei Millionen Euro saniert werden.

Wismar. Die Mehrzweckhalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße sollte für drei Millionen Euro saniert werden. Die Stadt hatte sich um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung von kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beworben. Gestern sagte Stadtsprecher Marco Trunk auf OZ-Nachfrage, dass das mit 100 Millionen Euro ausgestattete Programm völlig überzeichnet war und Wismar „leider nicht zum Zuge“ gekommen ist. Hätte Wismar mit der Bewerbung Erfolg gehabt, wäre das Vorhaben zu 90 Prozent gefördert worden. Die Stadt hätte 300 000 Euro aufbringen müssen.

Damit bleibt es beim Sanierungsstau in der Halle, die 1970 gebaut wurde. Das Hauptproblem ist die gesamte Elektro-, teilweise Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallation. Diese stammen noch aus dem Erbauungsjahr und entsprechen nach 46 Jahren nicht mehr den heute geltenden Vorschriften. Die Umkleideräume, das Foyer und das Dach sind schrittweise saniert worden. Im Jahr 2011 wurde ein Brandschutzkonzept für die Halle erstellt. Es besagt, dass Veranstaltungen nur mit eingeschränkter Besucherzahl durchgeführt werden können. „Sollte die Stadt bei der Verteilung der Fördermittel leer ausgehen, dann müssen wir die Sanierung in kleineren Schritten realisieren“, hatte Amtsleiterin Edelgard Scheidt bei der Antragstellung gesagt. Jetzt steht die Stadt vor dieser Aufgabe.

Die Puhdys, Roy Black, Dieter Bohlen oder Patrick Lindner zählten zu den bekannten Gästen der großen Sporthalle. Zu den sportlichen Höhepunkten gehört Henry Maskes Boxkampf vor 2400 Zuschauern im Jahr 1983 beim Länderkampf gegen die USA.

Heiko Hoffmann

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