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Meisterlich mit Sand und Wasser

Schwarzer Busch Meisterlich mit Sand und Wasser

20 Teams aus Norddeutschland waren am Sonnabend am Schwarzen Busch auf Poel zum Wettbewerb angetreten

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Platz 2: Mika (8), Leni (9), Albert (8), Annalotta (8) und Matti (10, v. l.) überzeugten die Jury mit ihrem Luxusdampfer „MS Amala“, der an Deck sogar einen Swimmingpool hat. Was die Jury besonders freute: Das Team „Sandwürmer“ kommt von der Insel Poel.

Quelle: Fotos: Sylvia Kartheuser

Schwarzer Busch. 20 Felder, jedes fünf mal fünf Meter groß, in allen stehen Bauherrn, die aus Sand und Wasser Burgen, Schiffe und Fabelwesen schaffen. Der dritte Sandburgenwettbewerb am Schwarzen Busch auf der Insel Poel hat Einheimische und Besucher gleichermaßen angelockt. Mittendrin das Team „Strandfreunde Hinter Wangern“ der Familien Welzel und Hoyer, ein gemischtes Team aus Berlin und Hamburg. Ihren Zweitwohnsitz haben die Familien auf der Insel Poel, Familie Welzel seit 40 Jahren. Das Team hat einen klaren Plan: „Wir wollen Erster werden“, sagt Nando Hoyer. Im vergangenen Jahr hatten es die Familien auf Platz drei geschafft.

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20 Teams aus Norddeutschland waren am Sonnabend am Schwarzen Busch auf Poel zum Wettbewerb angetreten

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Für dieses Jahr hatte sich das Team schon im Vorfeld strategisch vorbereitet: Es wollte eine Ansicht von Poel aus dem Jahr 1702 bauen. Nach und nach entstanden Burgwall, Kirche und Friedhof. Ein Bootsanleger fehlte ebenso wenig wie Weiden mit Pferden. Doch auch der großen Sturmflut setzten die Berliner und Hamburger ein Denkmal aus Sand: In einem Meer aus Seegras versanken ein Schiff und ein Teil des Schutzwalls.

So viel Detailarbeit überzeugte am Sonnabend die Jury mit Bürgermeisterin Gabriele Richter, Rapskönigin Lisa Thiele und Inselmaler Joachim Rozal. „Der Plan war sehr ehrgeizig und wurde zielstrebig umgesetzt“, lobte Richter.

Platz zwei holte sich das Team „Sandwürmer“, ein Team von der Insel Poel, bei dem Kinder die Baumeister waren. Mika (8), Leni (9), Albert (8), Annalotta (8) und Matti (10) bauten das „MS Amala“, einen Luxusdampfer mit Swimmingpool an Deck . Poels Bürgermeisterin war begeistert und lud die etlichen Hundert Schaulustigen gleich ein: „Wer eine Kreuzfahrt machen möchte, dem kann ich nur empfehlen, sie mit dem Poeler Dampfer ,Amala‘ zu machen.“

Die „Strandschnecken“ aus der Mutter-Kind-Klinik nahmen die Insel und ihren Namen als Motiv. Am Ende erhob sich auf dem Grundriss der mit Seegras belegte Schriftzug „Poel“. „Und natürlich ein paar Schnecken, damit wir unserem Namen alle Ehre machen“, erklärte Antje Grappe. Sie war die Initiatorin und hatte mit Claudia Gebauer und Katja Mladek sowie den Kindern Emilia-Sophia, Charlotte, Joris und Birk engagierte Mitstreiter. Am Ende reichte es für den dritten Platz. Antje Grappe jubelte: „Dabei haben wir uns ganz kurzfristig entschlossen und gerade noch den letzten freien Platz bekommen.“

So ziemlich auf den letzten Drücker hatte sich auch das Team „Captain‘s Rest“ aus Rerik zur Teilnahme entschieden. Julia Schenk, Emily Lux, Susann Müller- Downing und Susanne Struck sind im Berliner Umland zu Haus. „Aber da wir dieses Jahr alle 30 geworden sind, sind wir gemeinsam an die See gefahren“, erzählt Susanne Struck. In Rerik haben sie dann das Plakat von dem Sandburgenwettbewerb gelesen und sich spontan entschieden mitzumachen. Ihr Leuchtturm konnte sich zwar sehen lassen, schaffte es aber nicht unter die ersten Drei. „Macht nichts, es hat Spaß gemacht“, sagte Susanne Struck am Ende.

Die Auswahl fiel der Jury wahrlich schwer. „Eigentlich stehen hier lauter erste Plätze“, stellte Moderator Heiko Settgast fest. Und Inselmaler Joachim Rozal attestierte allen Teilnehmern, das „sie sich sehr angestrengt und tolle Sachen gebaut haben“. So wie die kleinen „Strandburgenprofis“ Nele (11), Hanna (9), Delnya (10), Romy (8), Sophia (12) und Tamina (6). Bis zur letzten Minute bauten die Mädchen aus der Ostseeklinik an ihrer Schildkröte. Leider gab es dafür keinen Preis und auch nicht für die „Hochzeitstorte“ des Poeler Faschingsclubs oder die Meerjungfrau, die ein Fischerboot versenkt hat von einem Schweriner Team. Dennoch wollen viele Teilnehmer auch im nächsten Jahr dabei sein, wenn es wieder heißt: „Auf die Schippe — fertig — los!“

Drei Jahre Wettbewerb

2014 ruft der Verband Mecklenburgische Ostseebäder auf zum Sandburgenwettbewerb. 13 Teams machen auf Poel mit, mit einem norddeutsch-sächsisches Sieger.

17 Teams gehen 2015 auf Poel an den Start. Es gewinnen „Die Landratten“ der Mutter-Kind-Klinik mit einem Nachbau der Poeler Kogge.

In Boltenhagen setzt sich in diesem Jahr ein Berliner Team gegen 44 Konkurrenten durch. In Rerik gewinnt das Team „The Golden Fifty“ aus Sachsen-Anhalt und in

Kühlungsborn ein Liebespaar aus Berlin mit einem Herz und seinen Initialen.

• Eine Bildergalerie finden Sie im Internet unter www.ostsee-zeitung.de

Von Sylvia Kartheuser

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