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Wismar Mit 80 Lenzen: Rudzki feiert unerwartetes Comeback
Mecklenburg Wismar Mit 80 Lenzen: Rudzki feiert unerwartetes Comeback
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00:30 11.05.2018
War trotz der Niederlage guter Dinge: Hans Rudzki (r.) mit seinem Gegner Wolfgang Hüsch. Quelle: Foto: S. Ehlers
Wismar/Boltenhagen

Ob auf der heimischen Tennis-Anlage oder in der Fremde – Hans Rudzki ist stets dabei, wenn die Tennis-Herren 40 des TC Weiß-Rot Wismar in der Oberliga um Punkte kämpfen. Der 80-Jährige schaut interessiert zu und hat für die Spieler den einen oder anderen wertvollen Tipp parat.

„Die Jungs haben mich mit offenen Armen aufgenommen“, sagt er.

Beim Saisonauftakt in Neustrelitz hatte Rudzki keine Zeit zum Coachen. Er war als Spieler gefordert. Da gleich drei Stammkräfte aus unterschiedlichen Gründen ausfielen, griff der Routinier nach fünfjähriger Punktspiel-Pause selbst zum Racket. Im Einzel war für den Wahl-Wismarer, der einst für ETUF Essen in der höchsten deutschen Liga spielte und bei einem internationalen Vergleich im Amsterdamer Olympiastadion aufschlug, gegen seinen 37 Jahre jüngeren Kontrahenten nichts zu holen.

Doch im Doppel lag eine Überraschung in der Luft. Hans Rudzki und Stefan Ehlers brachten die Neustrelitzer in Bedrängnis. Nach 6:3 und 3:6 fiel die Entscheidung im Match-Tie-Break. Da fehlte den Hansestädtern das nötige Quäntchen Glück – 7:10. Damit war die 2:4-Niederlage des Titelverteidigers besiegelt. Die Punkte holten Michael Farnow und Peter Schmidt-Hahn in den Einzeln.

Auch wenn das Happy End verpasst wurde - Hans Rudzki genoss „den wunderschönen Tennis-Tag“ in vollen Zügen. „Das war ein tolles, harmonisches Doppel. Ich bin stolz darauf und denke noch gern daran – nicht in Wehmut, sondern voller Freude.“ Eine Wiederholung schloss der Nestor nicht aus: „Vielleicht können wir ja noch mal ein Doppel ärgern.“

OZ

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