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Wismar Mit Herz und Verstand
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00:00 25.03.2017

Den Autoschlüssel verbummeln, das drei Tage später merken und ihn dank eines Finders bei der Polizei abholen können. Die Tasche am Einkaufswagen hängen lassen, schon hinter der Schiebetür verschwunden sein und zurückblicken, weil jemand aufgeregt „Hallo“ ruft und mit der Tasche in der Hand wedelt. Den Ehering auf dem Waschbecken eines Restaurants liegen lassen und später auf Facebook den Aufruf lesen, der Besitzer möge sich melden. Denken, dass die Welt doch nicht so schlecht ist, wie sie uns heute mitunter scheint. So ähnlich dürfte es der Frau von Klaus-Jürgen Pede ergangen sein. Unter der Überschrift „Ein Erlebnis“ teilt er uns mit, was ihr geschehen ist. Bei Peplau hatte sie ein Buch bestellt am Nachmittag. Am Abend der Anruf aus der Buchhandlung: Sie habe Geld liegen lassen im Geschäft, einen Zwanzig-Euro-Schein. Nicht selbstverständlich nennt Klaus-Jürgen Pede diesen Service. Darum war ihm auch eine Mail an uns wert. Und wir – vergessen auch wir nicht unser Herz dieser Tage. Und unseren Kopf. Der soll schließlich auch hinaus in die Sonne, die Ihnen zum Wochenende scheinen möge.

OZ

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