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Mit einer Insulinspritze fing es an

Wismar Mit einer Insulinspritze fing es an

Volkssolidarität Wismar feiert 25 Jahre Sozialstation – Geschäftsführerin dankt Partnern für Zusammenarbeit

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Michael Berkhahn stößt mit Christine Bretag aufs Jubiläum an. Die VS-Chefin freute sich, dass mit Elke Gustke (2. v. l.) und Angela Kewitsch (2. v. r.) Mitstreiterinnen aus der Anfangszeit gekommen waren. Mit im Bild Pflegedienstleiterin Sibylle Karsten (3. v. r.) und Stellvertreterin Michaela Pohland.

Wismar. „Was faktisch mit einer Insulinspritze begann, hat sich zu einer anerkannten, gut strukturierten, leistungs- und konkurrenzfähigen Sozialstation entwickelt“, sagte Christine Bretag, Geschäftsführerin des Stadtverbandes Wismar der Volkssolidarität (VS), gestern zum Empfang anlässlich des 25-jährigen Bestehens der sozialen Einrichtung.

Als Krankenschwester bekam sie 1990 von Gerhard Bangsow, VS-Geschäftsführer von 1979 bis 1991, den Auftrag, eine Sozialstation aufzubauen. „Eine völlig neue Herausforderung. Es musste der Spagat zwischen den alten Traditionen und der Zukunftsorientierung bewältigt werden“, erinnerte Christine Bretag, seit 2002 Geschäftsführerin, an die komplizierte Umbruchphase. Gemeindeschwestern gab es nicht mehr. Es musste ein Ersatz geschaffen werden. „Die Stadt plante den Aufbau von vier Sozialstationen und hatte unserem Antrag stattgegeben“, zeigte sich Christine Bretag dankbar.

Die Volkssolidarität erfüllte bislang vor allem hauswirtschaftliche Aufgaben. Nun musste sie einen medizinisch-pflegerischen Bereich aufbauen. Sie eröffnete am 2. Januar 1991 in ihrem ehemaligen Treff in der Bruno-Tesch-Straße in Wendorf die Sozialstation und begann mit drei Krankenschwestern und 15 Hauswirtschaftspflegern. „Heute betreuen und versorgen 27 qualifizierte und hoch motivierte Beschäftigte täglich etwa 245 kranke und pflegebedürftige Menschen“, berichtete Christine Bretag den Gästen, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Michael Berkhahn, die Bürgerschaftsmitglieder Elke Gustke und Karin Lechner, der Awo-Geschäftsführer Matthias Koch, Vertreter von Pflegediensten, vom Pflegestützpunkt, Seniorenbeirat, von der Beruflichen Schule.

Christine Bretag dankte den damaligen und jetzigen Mitarbeitern, die sich verantwortungsbewusst und aufopferungsvoll um Kranke und Pflegebedürftige kümmern, sodass sie weitgehend ein selbstbestimmtes Leben führen können. „Sie setzen unsere Leitidee ,Miteinander – Füreinander’ praktisch um.“ Die Geschäftsführerin dankte auch allen Partnern, die sich dieser humanitären Aufgabe verbunden fühlen, für die Zusammenarbeit.

Michael Berkhahn überbrachte die Grüße der Stadt zum Jubiläum. Er würdigte das Engagement der Mitglieder und Mitarbeiter der Volkssolidarität und dankte ihnen für ihre tägliche Bereitschaft und Erfüllung der Aufgaben.

Haike Werfel

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