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Wismar Mit moderner Technik den Unterrichtsalltag bereichern
Mecklenburg Wismar Mit moderner Technik den Unterrichtsalltag bereichern
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09:34 06.02.2018
Unsere Schüler sollen ihre Talente entdecken können. Das können sie gut, dank des Schulprofils und der Ganztagsangebote. Sylvia Upahl, Schulleiterin
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Wismar

So modern ist keine andere Schule in der Region: ein 2013 frisch saniertes Gebäude, kleine Klassen, Blockunterricht an einer offenen Ganztagsschule, ein Kompetenz-Zentrum für hochbegabte Schüler, ein Multimediakonzept mit einer iPad-Klasse, dazu das Berufswahlsiegel als „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“. Die Regionale Schule „Bertolt Brecht“ in Wismar hat einiges zu bieten.

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Aufgaben werden aufs iPad geschickt und Vorträge multimedial vorbereitet

„Am schönsten ist es immer, wenn die Eltern mit ihren Kindern herkommen und sich selbst ein Bild von der Schule machen“, lädt Schulleiterin Sylvia Upahl zum Tag der offenen Tür ein. Er findet am 21. Januar von 9.30 bis 12 Uhr statt. Dann können die Gäste beispielsweise mal live erleben, was das Besondere an der iPad-Klasse ist. Die Physikaufgaben werden nicht an die Tafel – natürlich eine elektronische – geschrieben, sondern direkt aufs iPad geschickt. Vorträge multimedial vorbereiten, Fremdsprachentraining direkt mit Muttersprachlern übers Internet, Unterrichtsmaterialien werden in der „Cloud“ gespeichert, erklärende Videos oder Animationen gucken oder selbst erstellen oder eben zeitgemäß(er) Hausaufgaben machen mit einer Generation, für die das Smartphone längst wichtiger Teil des Alltags ist.

285 Schülerinnen und Schüler besuchen die Klassen fünf bis zehn an der Brecht-Schule am Friedenshof II. Sie werden von 23 Lehrkräften unterrichtet. Zum Team gehören außerdem eine Referendarin, zwei Gastlehrerinnen und eine Pädagogin mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung.

Gerade bei den jüngeren Schülern sind die Ganztagsangebote sehr beliebt. „An vier Tagen in der Woche können sie ihre Hausaufgaben in der Schule machen und aus über 20 Arbeitsgemeinschaften auswählen“, erklärt Sylvia Upahl. Schulchor, Schach, Skat, Holzarbeiten, die Bücherwürmer, Tanzen, die Vorbereitung auf Fremdsprachenwettbewerbe beispielsweise, Robotik und Chinesisch werden in Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Gymnasium angeboten. Am GHG werden auch einmal die Woche die Schüler mit einer diagnostizierten Hochbegabung unterrichtet. „Seit 2006 haben wir die integrative Hochbegabtenklasse“, sagt Sylvia Upahl.

Die Differenzierung innerhalb jeder Klasse sei ihr wichtig, so die Schulleiterin. Die Schüler, die schneller sind, werden mit weiteren oder mit schwierigeren Aufgaben „gefüttert“ und so weiter gefordert. Leseschwache Schüler werden dagegen mit speziellen Lesetrainings gefördert – Ehrenamtler engagieren sich weit über die Möglichkeiten einer Schule hinaus. Schwache Schüler können in den Hauptfächern Förderunterricht erhalten.

„Wir sind eine Schule mit hervorragender Berufsorientierung“, erzählt Sylvia Upahl vom gerade neu verteidigten Titel. Der Praxislerntag in den Klassen 8 und 9 hilft bei der Berufsorientierung, einen Tag in der Woche probieren die Jugendlichen sich in verschiedenen Berufen aus, in Klassenstufe 10 folgt ein fünftägiges Praktikum. „In Klasse 10 gibt es eine entsprechende Empfehlung, wenn wir der Meinung sind, dass derjenige das Abitur auf dem Fachgymnasium schaffen könnte“, berichtet Sylvia Upahl.

Auch die Eltern profitieren von der Elektronik. Ein Beispiel ist das „elektronische Notenbuch“. Mit Kenn- und Passwort können die Eltern jederzeit die Noten des Kindes ansehen. „Auch die, von denen die Kinder nichts erzählt haben“, sagt die Schulleiterin schmunzelnd.

Einmal pro Woche

Mit der Regionalschule „Bertolt Brecht“ Wismar beginnen wird heute die Serie „OZ-Schulnavigator“. Einmal wöchentlich wird eine weiterführende Schule aus der Hansestadt und Umgebung vorgestellt.

Dazu gehören das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium, das Geschwister-Scholl-Gymnasium, die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“, die Ostsee-Schule und die Evangelische Schule „Robert Lansemann“ in Wismar sowie Bildungseinrichtungen in Dorf Mecklenburg, von der Insel Poel, in Neukloster, Bad Kleinen, Proseken und Neuburg.

Nicole Hollatz

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