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Museumsräuber verurteilt zu Gefängnisstrafe

Wismar Museumsräuber verurteilt zu Gefängnisstrafe

Jetzt ist die letzte Frage geklärt: Der Museumsräuber vom Februar 2008 war vom Landgericht Schwerin am 8. Juni 2010 zu einer Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Wismar. Jetzt ist die letzte Frage geklärt: Der Museumsräuber vom Februar 2008 war vom Landgericht Schwerin am 8. Juni 2010 zu einer Strafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das sagte gestern der Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft, Stefan Urbanek. Dem heute 42-jährigen Mann wurden mehrere Taten zur Last gelegt: Beleidigung in drei Fällen, Sachbeschädigung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahl in acht Fällen. Dazu zählten auch der Siegelstock und ein kleines Kreuz, das der Täter aus dem Stadtgeschichtlichen Museum in Wismar gestohlen hatte.

Gestern hatte die OZ im Zusammenhang mit aktuellen Fällen von Diebstahl in der Kirche Dreveskirchen und auf dem Wismarer Friedhof von dem damals spektakulären Museumsraub berichtet. Spektakulär vor allem deshalb, weil sich der Dieb dem Pastor von St. Nikolai, Roger Thomas, anvertraut und ihm die Beute übergeben hatte. Der Pastor rückte den Namen nicht heraus und berief sich auf das Beichtgeheimnis. Die Polizei musste das akzeptieren, war aber guter Dinge, dem Täter doch noch auf die Spur zu kommen. In der gestrigen Ausgabe hieß es: „Nach OZ-Infos kam die Polizei dem Täter tatsächlich auf die Schliche — trotz Beichtgeheimnis.“ So war es. Der Mann dürfte heute wieder auf freiem Fuß sein.

 

Heiko Hoffmann

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