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„Muslime für Frieden“: Gemeinde bietet Gespräche über Islam an

Wismar „Muslime für Frieden“: Gemeinde bietet Gespräche über Islam an

Ahmadiyya Muslim Jamaat mit Infostand in Wismar, Charity Walk und Blutspende

Wismar. Zwei Charity-Walks im Bürgerpark hat sie bereits initiiert. An den letzten beiden Sonnabenden war sie mit einem Infostand in der Altwismarstraße: Die islamische Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat geht wie in vielen deutschen Städten auch in Wismar auf die Menschen zu und bietet sich als Gesprächspartner über den Islam an. Ihr Motto: „Muslime für Frieden, Freiheit und Loyalität“. Am morgigen Sonnabend von 10 bis 14 Uhr werden erneut Mitglieder der Gemeinde in Hamburg in weißen T-Shirts mit der Aufschrift „Muslime für Frieden“ mit einem Infostand in der Altwismarstraße stehen sowie Flyer verteilen.

OZ-Bild

Ahmadiyya Muslim Jamaat mit Infostand in Wismar, Charity Walk und Blutspende

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Wismars Bürgermeister begrüßt diese Initiative, über den Islam aufzuklären. „Es gibt viele Menschen, die Vorbehalte und Ängste haben, weil Terrorakte in der Welt mit dem Islam begründet werden“, sagt Thomas Beyer (SPD). „Wir unterstützen es sehr, auch weil viele geflüchtete Menschen in unserer Stadt leben, die Muslime sind.“

Die Erfahrungen der Ahmadiyya-Gemeinde geben ihr Recht: „Die Menschen in Wismar sind sehr interessiert, auch kritisch“, berichtet Pressesprecher Fazal Ahmad, der als Rechtsanwalt in Hamburg tätig ist. „Die Gespräche fanden bisher in einer freundlichen Atmosphäre statt.“ Die Gemeinde will auch mit Vertretern anderer Religionen den Dialog führen, kündigt Ahmad an. „Es gibt so viel Verbindendes zwischen dem Christentum und dem Islam.“ Außerdem sind Veranstaltungen „Stoppt den Terror“ vor Studenten geplant.

Aber den Worten sollen auch Taten folgen, sagt der Sprecher. Anlässlich des Festes der Demokratie am 28. Mai in Wismar will die Gemeinde einen Friedensbaum pflanzen. Ferner möchte sie mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Blutspendeaktion durchführen. Außerdem wird es auch in diesem Herbst wieder einen Charity-Walk im Bürgerpark geben. Die bisherigen Erlöse kamen einem Spielplatz an der Haffburg, der Sprachvermittlung als Alltagshilfe für Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber mit ungesicherten Aufenthaltsstatus sowie dem Mittagstisch für Leib und Seele in der Nikolaikirche zugute.

„Wir sind eine liberal-konservative Gemeinde“, erklärt Said Arif, der in Deutschland aufwuchs und als Iman in einer Moschee in Berlin tätig ist. „Wir bekennen uns zum Islam und sind überzeugt, dass er eine friedliche Lehre ist.“

Von H. Werfel

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