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Nabu soll Fördergeld zurückzahlen

Grevesmühlen/Wismar Nabu soll Fördergeld zurückzahlen

Es fehlt die Abrechnung über den Verbleib von 1500 Euro.

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Der Grenzstein steht südlich von Santow.

Quelle: Michael Prochnow

Grevesmühlen. Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Grevesmühlen hat den Naturschutzbund (Nabu) aufgefordert, 1500 Euro Fördermittel zurückzuzahlen. Hintergrund ist die fehlende Abrechnung der finanziellen Unterstützung, die die Stadt dem Nabu gewährt hatte. Inzwischen hat sich der Umweltausschuss der Stadt eingeschaltet, um das Problem zu lösen. „Wir haben uns die Sache angehört und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Forderung nicht durchgesetzt werden sollte“, sagt Peter Neumann, Vorsitzender des Ausschusses. „Denn die Umstände sind in diesem Fall mehr als unglücklich.“ Die Abrechnung nämlich lag in den Händen von Henri Hoppe, einem bekannten Schmetterlingsforscher, der 2011 bei einem Autounfall während einer Forschungsreise im Ausland ums Leben kam. Seitdem sind auch die Abrechnungsunterlagen zum Nabu-Projekt verschwunden. Eine korrekte Abrechnung war nicht mehr möglich.

An der Maßnahme selbst gibt es nichts auszusetzen. Der Naturschutzbund hatte sich in dem Projekt mit der Restaurierung der ehemaligen Grenzsteine in der Umgebung von Grevesmühlen beschäftigt. Einige der alten Markierungen waren vollends verschwunden, andere wurden inzwischen wiederentdeckt und hergerichtet. „Wenn man von Grevesmühlen nach Santow über den Feldweg geht, dann kann man einen der Steine sehen“, so Peter Neumann, der sich über die Initiative des Nabu freut. „Die Steine sind wichtige Bestandteile der Geschichte Grevesmühlens.“ Einer der Steine, der sich südlich von Santow befindet, steht direkt neben einer Tafel, auf der das Naturschutzgebiet Santower See erläutert wird. Der Feldweg ist am besten mit dem Fahrrad zu erreichen, wenn man vom Landwirtschaftsbetrieb in der Klützer Straße Richtung Norden fährt. Verantwortlich für die Arbeit des Nabu zeichnen in Grevesmühlen vor allem Martin Bauer und Gerrit Uhle.

Beide wurden vor wenigen Tagen offiziell zu Naturschutzwarten des Landkreises ernannt. Damit wurde auch ihre Arbeit in den vergangenen Jahren für den Naturschutz gewürdigt.

 

mp

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