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Wismar Nach Kindesmissbrauch: Kritik an zögerlichen Ermittlungen
Mecklenburg Wismar Nach Kindesmissbrauch: Kritik an zögerlichen Ermittlungen
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07:26 11.01.2017
Am Donnerstag geht der Prozess gegen Nico E. vor dem Landgericht Schwerin weiter. Er gab zu, seine Kinder sexuell missbraucht zu haben. Quelle: Cornelius Kettler
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Wismar

Vermutlich wird am Donnerstag das Urteil gegen Nico E. aus Wismar gesprochen. Der 37-Jährige gestand in der vergangenen Woche vor dem Landgericht Schwerin, seine damals sechsjährige Tochter und den achtjährigen Stiefsohn über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren sexuell missbraucht zu haben. Ihm droht eine Haftstrafe von mindestens fünf, maximal sechs Jahren.

„Doch den Kindern hätte die Tortour mindestens ein Jahr lang erspart bleiben können“, sagt nun Janette Maß. Die 30-jährige Frau zeigte Nico E. bereits am 12. Juni 2015 bei der Polizei an. Doch die reagierte zunächst nicht auf die Anschuldigungen, die die Frau schriftlich belegen konnte.

Nico E. hatte im Vorfeld nämlich die zwölfjährige Tochter der Anzeigeerstatterin im Internet mit Nacktfotos und obszönen Nachrichten belästigt. Trotzdem stellte die Polizei die Ermittlungen aus Mangel an Beweisen ein. Erst nachdem Maß Widerspruch einlegte, nahm die Polizei im September 2015 die Ermittlungen wieder auf und fand heraus, dass der Mann seine Kinder missbrauchte. Seit Juli 2016 sitzt er in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Bützow.

Carolin Riemer

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