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Nahbus reagiert auf Kritik an Linie 345

Klütz/Grevesmühlen Nahbus reagiert auf Kritik an Linie 345

Eltern und Schüler aus Klütz beschwerten sich über zu volle Schulbusse – nun fährt wieder ein größerer Bus

Klütz/Grevesmühlen. Die Kinder von Antje Zimmer aus Klütz fahren jeden Morgen kurz vor sieben Uhr mit dem Schulbus in Richtung Grevesmühlen zum Gymnasium „Am Tannenberg“.

Sie besuchen dort die achte und die elfte Klasse. Der Schulbus wird auch von vielen anderen Klützern genutzt, die etwas in Grevesmühlen oder in der Umgebung zu erledigen haben.

„Seit Anfang dieses Schuljahres fährt ein kleinerer Bus auf dieser Strecke“, sagt Antje Zimmer. „Meine Tochter und mein Sohn steigen an der Lübecker Straße in Klütz ein, da geht es gerade noch.

Spätestens ab der nächsten Station, in der Wismarschen Straße an der Kirche, ist kein Platz mehr.“ Antje Zimmers Kinder hätten von mit Schulkindern vollgestopften Gängen berichtet, außerdem von Müttern, die Kleinkinder auf dem Arm hielten und auf der nicht eben kurvenarmen Fahrt Richtung Grevesmühlen gefährlich hin und herschwankten. „Das ist nicht einfach nur belastend für die Kinder, die einen langen Schultag vor sich haben, sondern eine Unfallgefahr für alle“, findet Antje Zimmer – und mit ihr andere Eltern, deren Kinder morgens in Richtung Grevesmühlen fahren.

Auf Anfrage der OZ reagierte Nahbus-Geschäftsführer Jörg Lettau umgehend. „Aufgrund der gegebenen Hinweise hat Nahbus seit gestern auf der Linie 345 auf dem Kurs 4 einen 15 -Meter-Bus mit einer erhöhten Fahrgastkapazität eingesetzt, um die aufgezeigten Kapazitätsprobleme zu lösen.“ Statt dem seit Schuljahresanfang eingesetzten Niederflurbus mit 41 Sitzplätzen und 50 Stehplätzen fährt nun wieder ein Bus mit 49 Sitz- und 40 Stehplätzen.

Familie Zimmer aus Klütz ist froh über die schnelle Reaktion des Verkehrsbetriebes. Dass Nahbus auf die Rückmeldungen der Nahverkehrsnutzer angewiesen ist, um sein Verkehrskonzept nach und nach zu optimieren, darauf hatte Jörg Lettau in der vergangenen Zeit – auch in der Öffentlichkeit – immer wieder hingewiesen.

Prinzipiell, so Antje Zimmer, sei es eine gute Sache, wenn sich Fahrgäste, die bemerken, dass eine Linie in ihrer Gegend nicht funktioniert, direkt bei Nahbus melden, anstatt sich nur zu ärgern und herumzuschimpfen. Doch sie fragt sich auch, „warum denn nicht die Busfahrer selbst Rückmeldung an ihr Unternehmen geben?“

Nahbus-Geschäftsführer Jörg Lettau versteht den Einwurf der Klützer Mutter. „Im Prinzip ist das richtig. Dennoch ist das manchmal – besonders nach einer Umstellung, wie sie zum Beispiel auf der Linie 345 erfolgte – nicht ganz so schnell wirklich einschätzbar für die Busfahrer.“ Aus diesem Grund seien die Fahrer auf eine Rückmeldung der Passagiere unbedingt angewiesen.

Annett Meinke

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