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Wismar Neubau, Sanierung, Abstockung am Kagenmarkt
Mecklenburg Wismar Neubau, Sanierung, Abstockung am Kagenmarkt
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00:00 31.01.2018
Wismar

Der Kagenmarkt soll weiter aufgewertet werden. So sollen in der Prof.-Frege-Straße 39 bis 51 zwei Mehrgeschosser „abgestockt“ werden. Das kündigte Bodo Schwenckner von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft beim Stadtteilgespräch am Montagabend vor 120 Besuchern in der Rudolf-Tarnow-Grundschule an. Die Fertigstellung soll bis Ende November erfolgen. In dieser Häuserzeile hatten bereits die Wobau sowie die Wohnungsgenossenschaft (WG) Union jeweils ihren Fünfgeschosser abgestockt.

Außerdem plant die Wobau bis Mitte 2019 einen Neubau an der Stelle, wo sie vor Jahren in der Fregestraße 70-74 einen Mehrgeschosser abgerissen hat. In dem neuen Haus (Bereich zwischen Kita und Schule) entstehen zwölf Wohnungen, davon vier altengerecht, sowie eine Gewerbeeinheit für die Sparkasse.

Auch die WG Union will das Wohngebiet weiter aufwerten. Nach den Investitionen in der Fregestraße 33 bis 37 (Abstockung) und 16 bis 28 (unter anderem Fahrstühle) kündigt Vorstandschef Gunnar Schröder umfassende Arbeiten in der Rigaer Straße 2 bis 8 an. In dem Mehrgeschosser werden unter anderem Fahrstühle montiert und Balkone ergänzt. Zudem erwäge die Union ab 2020 einen Neubau.

Kritik gab es am Montag an der Nahbus GmbH. Der Bus von Redentin erreiche zu früh die Tarnow-Grundschule, Linien sind nicht gut aufeinander abgestimmt. Eine ältere Dame sagte: „Nahbus hängt uns ziemlich ab. Wir kommen schlecht zum Krankenhaus, zum Friedhof und schlecht zurück von Kulturveranstaltungen. Die sozialen Kontakte gehen verloren.“

Wiederholt angesprochen wurde die anstehende Unterführung in der Poeler Straße. In diesem Jahr werden Bäume gefällt, einige Häuser abgerissen, Leitungen umverlegt. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) verwies darauf, dass die Bahn für die Baumaßnahme zuständig ist. Anwohner wollten wissen, wie sie während der Vollsperrung für Autos in den Jahren 2019 und 2020 aus den umliegenden Straßen vom Kagenmarkt und von der Rabenstraße in den Philosophenweg kommen. Die Bahn, so Jan Groth vom städtischen Bauamt, sei aufgefordert, ein Verkehrskonzept vorzulegen, das dann abgestimmt werden müsse.

Dafür sei es aber noch zu früh.

Zu baulichen Veränderungen wird es am Schwanzenbusch kommen, wo ein neues Wohngebiet geplant ist (die OZ berichtete). Voll im Gange sind die Straßenbauarbeiten in der Prof.-Frege-Straße. Dazu zählen auch neue Hausvorfelder und Pkw-Stellplätze. Die Stadt und die Wohnungsunternehmen arbeiten hier zusammen. Die Straße am Landgang in Redentin wird wegen der starken Regenfälle erst im April fertig.

Anwohner sorgen sich, dass dann dort gerast wird. Die Polizei hat bereits Kontrollen angekündigt. In dem Bereich sollen auch Spielmöglichkeiten für kleine und größere Kinder entstehen.

Am 5. Mai wird am Kagenmarkt der Tag der Städtebauförderung gefeiert. Zwischen Feuerwehr und Kita sollen dann der neue Spielplatz eingeweiht und eine Plastik enthüllt werden.

Heiko Hoffmann

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