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Wismar Neue Kampagne rund ums Radfahren in Wismar
Mecklenburg Wismar Neue Kampagne rund ums Radfahren in Wismar
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06:00 25.03.2019
Radfahren ist in der Fußgängerzone in Wismar erlaubt – dieses Schild weist darauf hin. Eine neue Kampagne wirbt für mehr Rücksichtnahme. Quelle: Hoffmann Heiko
Wismar

Radfahren in Wismars Fußgängerzone: Das ist schon lange Realität in der Hansestadt – genauer gesagt seit 1993. Fußgänger und Radfahrer sind seit dem zusammen auf Hegede, Hinter dem Rathaus, in der Krämer-, Altböter- und Altwismarstraße unterwegs. Im vergangenen Jahr hatte sogar die Bürgerschaft über einen Antrag der Linken beraten, ob dort nicht doch ein Verbot für Fahrradfahrer gelten soll. Ohne Erfolg. Wismars Fußgängerzone bleibt für Radler erlaubt. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Wismar sprach sich dafür aus. Eine neue Kampagne der Hansestadt Wismar soll nun noch einmal das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme schärfen.

Aktion ist Teil desRadverkehrsplans 2020

In Wismar schon lange Realität: Radfahren ist in der Fußgängerzone erlaubt. Quelle: Karte: Arno Zill

„Radsam“ – so der Titel der Kampagne – wirbt vor allem für ein faires Miteinander zwischen Fußgängern und Radfahrern. Sie ist Teil des Nationalen Radverkehrsplans 2020. Unterstützt wird die Aktion vom Bundesverkehrsministerium. Wie es in rund 150 Städten in ganz Deutschland in den Fußgängerzonen aussieht, ist auf der Kampagnen-Website aufgelistet. Das Ergebnis: Viele Städte sind erst noch in der Planung, testen aus, wie sich eine gemeinsam genutzte Fußgängerzone macht, oder beschränken die Zeit für Radler. Wismar ist da schon weiter und erlaubt es seit 26 Jahren.

„Ich fahre eigentlich immer vorsichtig. Man weiß auch nie, in welches Geschäft die Fußgänger abbiegen wollen“, berichtet ein Radler, der täglich den Weg von der Altwismarstraße vorbei am Karstadt-Kaufhaus nehme. Nur, wenn sehr viele Menschen unterwegs sind, steige er ab. Dass es nun eine Kampagne gebe, die dafür noch einmal sensibilisieren will, findet er gut. „Aber eigentlich klappt das doch in Wismar schon“, findet der Radler.

Radfahrer sind inFußgängerzone „nur“ Gast

„Mit der Kampagne will die Hansestadt Wismar darauf aufmerksam machen, Rücksicht zu nehmen. Die Radfahrer sind dort ja ,nur’ Gast“, erklärt Marco Trunk, Sprecher der Hansestadt Wismar. Wer in dieser Zone mit dem Fahrrad fährt, sollte sich an die Menschen, die dort zu Fuß unterwegs sind, anpassen. „Im Jahr 2018 wurde an den Zugängen zur Fußgängerzone zur Verdeutlichung der Zusatz ,Schritt fahren’ angeordnet“, berichtete dazu auch Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) in der letzten Bürgerschaftssitzung.

Im vergangenen Jahr war bei einer Umfrage unter OZ-Lesern – rund 800 hatten sich beteiligt – herausgekommen, dass sich Befürworter und Gegner von Radfahrern in der Fußgängerzone in etwa die Waage halten. Um weiter für das Thema zu sensibilisieren, wurden Plakate und Flyer an Kindereinrichtungen, Schulen, die Berufsschule, die Hochschule, öffentliche Einrichtungen und an die Wirtschaftsgemeinschaft übersandt. Möglich wären künftig auch Veranstaltungen zum Thema. Genauere Planungen dazu stehen aber noch aus.

Michaela Krohn

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