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Wismar Neue Tribüne fürs Waldstadion
Mecklenburg Wismar Neue Tribüne fürs Waldstadion
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07:57 17.10.2017
Die neue Tribüne ist für das kleine Waldstadion nicht überdimensioniert, bietet aber den Zuschauern genügend Sitzmöglichkeiten, zur Hälfte unterm Dach.
Neukloster

Mit einem Tag des offenen Waldstadions weihte der VfL Blau-Weiß Neukloster am Sonntag sein vorläufig letztes großes Bauprojekt ein – die neue Zuschauertribüne im Waldstadion.

Mit einem Tag des offenen Waldstadions hat der VfL Blau-Weiß Neukloster sein vorläufig letztes großes Bauprojekt eingeweiht - die neue Zuschauertribüne im Waldstadion. 150000 Euro hat die neue Tribüne gekostet. Der Großteil der Investition wurde durch Fördermittel abgedeckt.

Ein Projekt mit Vorgeschichte. Den Förderantrag für eine neue Tribüne hatte der Verein zwar schon 2014 an die Lokale Aktionsgruppe Leader gestellt. Im Mai 2017 wurde dann der Förderbescheid überreicht.

In der Zwischenzeit hatte sich die Stadt Neukloster bereit erklärt, für das Bauvorhaben die Trägerschaft zu übernehmen, was dem Verein eine 90-prozentige Förderung in Aussicht stellte. „Was mich dabei begeisterte“, so der Vereinsvorsitzende Andree Kopitzke, „die Stadtvertreter standen alle ausnahmslos hinter unserem Vorhaben und bestätigten den Antrag ohne weitere Fragen.“

Mit der Übergabe des Fördermittelbescheides in Höhe von 135 000 Euro im Mai dieses Jahres ging alles Weitere schnell. Die Handwerksleistungen wurden ausgeschrieben und zügig vergeben und das Bauprojekt begann mit dem Abriss der alten, maroden Tribüne. Im Bauvorhaben waren vorgesehen: die Errichtung einer freitragenden Tribünenüberdachung und die Erneuerung der Zuschauerbänke, eine Beschallungsanlage, die Wegbeleuchtung und die Errichtung eines Behindertenzugangs über das Nordtor. Dieser mündet direkt an der Zuschauertribüne mit vier Rollstuhlplätzen, sodass auch diese Zuschauer vor Wind und Wetter geschützt sind. In diesem Zuge sind dann auch noch zwei neue Trainer-Ersatzspielerbänke mit Überdachung gegenüber der Tribüne auf der anderen Seite des Stadions entstanden. „Und alles ist absolut reibungslos und relativ schnell verlaufen, wenn man den Zeitrahmen Mai/Juni bis Oktober betrachtet. Was jetzt noch fehlt, sind die Holzbänke auf den Betonsockeln der Tribüne“, so Kopitzke. Was ihn aber auch freut: „Die veranschlagten 150 000 Euro konnten eingehalten werden“. Mit diesem Projekt schließt der Vorstand des VfL zunächst einmal alle Bau- und Sanierungsvorhaben ab und konzentriert sich auf die Erhaltung und Pflege. „Denn mit diesem letzten großen Bauprojekt ist unsere vor 60 Jahren entstandene Sportanlage wieder zeitgemäß, so der Vereinsvorsitzende. Die Sanierung des Sportlerheimes fand 2002 statt. Dabei entstanden auch die neuen Wettkampfkegelbahnen. Danach wurden die Übernachtungsbungalows für die Gäste komplett saniert und als vorletztes wurden Platz und Aschenbahn sowie die Nebenanlagen auf das neueste Niveau gebracht. „Damit haben wir einen kompletten Rundumschlag vollzogen. Jetzt können wir uns wieder voll auf den Sport konzentrieren. Und der wird hier in Neukloster nicht nur von den rund 350 Kindern und Jugendlichen, darunter 20 Leichtathleten und rund 120 Fußballer aller Altersklassen getrieben, sondern unsere Anlage wird auch von den Schulen unserer Stadt in Anspruch genommen und gern in Verbindung mit Übernachtungen in unseren Bungalows für Trainingslager auswärtiger Vereine und Verbände gebucht.“

Diese tolle neue Anlage konnten die zahlreichen Gäste des Tages des offenen Waldstadions nun am Sonntag in Augenschein nehmen und nutzen.

Während auf dem Platz Nachwuchsfußballspiele sowie ab 14 Uhr ein Punktspiel der 1. Männermannschaft Neukloster liefen, boten die Muttis der C-Jugend selbst gebackenen Kuchen und frisch gebrühten Kaffee an. Sogar Eis konnte sich Klein und Groß holen. Alle Objekte standen zudem zur Besichtigung offen. Und wer Lust zum Kegeln hatte, konnte sich ebenso auf der Bahn austoben.

In seiner offiziellen Rede zur Übergabe der Tribüne dankte Andree Kopitzke noch einmal allen Beteiligten und Unterstützern. Vor allem dankte er den Stadtvertretern für ihre diskussionslose Projektzustimmung und der Stadt mit Bürgermeister Frank Meier für die selbstlose Unterstützung. Mit den Handwerkern und den Helfern des Vereins hatte der Vorstand bereits am Freitag eine kleine Dankeschönrunde im Vereinshaus gedreht.

Kerstin Erz

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