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Wismar Beratungsangebote unter einem Dach
Mecklenburg Wismar Beratungsangebote unter einem Dach
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15:48 11.01.2019
15 Beraterinnen und Fachfrauen arbeiten im Beratungszentrum, dazu gehören Angela Voigt, Sabine Bäcker, Sabrina Kralisch, Beate Thoma, Ulrike Tilsen-Vagt und Jeannine Lupp (v.l.). Quelle: Nicole Hollatz
Wismar

Propst Marcus Antonioli, Landrätin Kerstin Weiss und Bürgermeister Thomas Beyer gehörten am Freitag zu den Gratulanten im neu eröffneten Wismarer Beratungszentrum des Diakoniewerkes im nördlichen Mecklenburg.

„Wir haben jetzt schon gemerkt, dass das Haus sehr bekannt ist bei den Wismarern“, erzählt Ulrike Tilsen-Vagt von der Partnerschafts-, Familien und Lebensberatung. Hans Raspe, von 1919 bis 1929 Bürgermeister in Wismar, bewohnte die Villa am Altstadtrand bis 1957. Die Kirche kaufte das Haus und nutzte es, zuletzt als Domizil der Evangelischen Musikschule. Nach deren Umzug und Sanierungsarbeiten im Inneren ist in den vergangenen Wochen das große Beratungszentrum der Diakonie entstanden.

Die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung, die Erziehungsberatung, die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie die Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatung haben nun den gemeinsamen Sitz in der Dr.-Leber-Straße 56. „Kurze Wege und eine noch bessere Vernetzung“, nennt Kirsten Balzer als Geschäftsführerin des Diakoniewerkes einige Vorteile des Beratungszentrums.

1300 Klienten haben die 15 beratenden Kolleginnen im Haus jedes Jahr, Tendenz steigend. Viele der Hilfesuchenden kommen mit verschiedenen Problemen ins Haus und haben dem entsprechenden Beratungs- und Hilfebedarf.

Das neue Zentrum wird dem gerecht, angefangen vom barrierefreien Zugang in die Beratungsräume im Untergeschoss bis hin zu den insgesamt sechs Beratungsräumen und dem freundlichen Empfangs- und Wartebereich für die Hilfesuchenden. Gruppenräume ermöglichen beispielsweise Gruppen- oder spieltherapeutische Angebote. „Kinder in einem bestimmten Alter drücken sich über das Spielen aus, nicht verbal. Wir stellen die familiären Konflikte oder Belastungssituationen spielend mit Puppen dar“, erklärt Ulrike Tilsen-Vagt.

Am kommenden Montag sind Interessierte zum Tag der offenen Tür von 10 bis 14 Uhr eingeladen. Das Sekretariat der Beratungsstelle ist montags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr, mittwochs von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 13 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt. Beratungstermine finden nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten statt. Kontakt: Telefon 03841/39423820.

Nicole Hollatz