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Neues Entenhaus für den Lindengarten

Wismar Neues Entenhaus für den Lindengarten

Aus einer kleinen Idee ist ein großes Projekt mit vielen Partnern geworden

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Ideengeberin Petra Block von der Bürgerinitiative Lindengarten und Tischlerlehrling Hannes Mackeben mit dem fast fertigen Entenhäuschen in der Wismarer Tischlerei Satow.

Quelle: Foto: Heiko Hoffmann

Wismar. Elf Partner sind vereint am Bau für das neue Entenhäuschen im Lindengarten am Rande der Wismarer Altstadt. Malermeister Andreas Regel bringt es auf den Punkt:

OZ-Bild

Aus einer kleinen Idee ist ein großes Projekt mit vielen Partnern geworden

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„Viele Hände schaffen ein schnelles Ende.“ Den Anstoß hatte Petra Block von der Bürgerinitiative Lindengarten gegeben. „Der Anblick ist einer Welterbestadt nicht würdig. Das jetzige Entenhäuschen ist schon 15 Jahre alt, das Material ist stark verrottet, verdreckt und voller Algen“, so die Autorin.

Ein öffentlicher Aufruf von Petra Block in der OZ und bei Wismar TV war erfolgreich. Firmen erklärten sich spontan bereit, anzupacken, die Kreishandwerkerschaft und der Quartiersmanager für die Altstadt halfen beim Koordinieren.

„Für Lehrlinge ist das ein gutes und praktisches Projekt“, beschreibt Tischlermeister Hendrik Satow ein Grundanliegen der Aktion. „Und der Lindengarten sieht wieder etwas vernünftiger aus. Ich wünsche mir, dass dort mehr gemacht wird als das Entenhäuschen“, ergänzt Zimmermeister René Fenske.

„Das ist schick geworden“, sagt Maik Liesberg, stellvertretender Betriebsratschef der Wismarer Werft, zu dem etwa 1,60 x 1,60 Meter großen und rund 200 Kilo schweren Entenhaus. Lehrlinge der Werft haben den Ponton (2,50 x 2,50 m) gebaut. Liesberg ist guter Dinge: „Der Schwimmtest ist bestanden.“ „Jetzt könnt ihr auch Kreuzfahrtschiffe“, frotzelt Hendrik Satow.

Die Hochzeit von Häuschen und Ponton soll auf der Werft stattfinden. Von dort geht es zum Lindengarten, voraussichtlich Anfang April. Für Petra Block kann es nicht schnell genug gehen. Enten, Teichhühner und Schwäne leben im Lindengarten, die Brutzeit beginnt. Begeistert ist die engagierte Frau schon jetzt. „Auch wenn noch ein paar Restarbeiten zu erledigen sind, das Häuschen sieht toll aus. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgemacht haben.“

Das alte Entenhäuschen, das an einer Metallkette befestigt auf dem Wasser schwamm, wurde am 9. März aus dem Verkehr gezogen. Petra Block hat sich schlau gemacht und kennt einige Vorgängermodelle.

„Das Häuschen sah in den vergangenen Jahrzehnten immer etwas anders aus“, sagt Petra Block mit Blick auf historische Aufnahmen aus dem Stadtarchiv. Das neue Häuschen ist einem früheren nachempfunden worden.

Ihr Wunsch ist jetzt noch eine attraktive Sitzbank – unter dem Apfelbaum – mit Blick auf das neue Häuschen. Dafür möchte jemand spenden. Doch die Diskussion mit dem Bauamt sei noch nicht beendet.

Denn Petra Block möchte an dieser Stelle nicht die übliche Nullachtfünfzehn-Bank.

Am 29. April findet übrigens ein Bürgerfest im „TiL“ zum einjährigen Bestehen des Treffs im Lindengarten statt. Spätestens dann wird auch ein Videoclip zu sehen sein, den Tobias Böse von der Kreishandwerkerschaft erstellt. Der Kurzfilm zeigt das Werden des neuen Entenhäuschens.

Mitgemacht

Mitgewirkt haben bei dem Projekt Unternehmen, Verbände und Vereine: MV Werften-Wismar, Tischlerei Satow, Zimmerei Fenske, Malermeister Andreas Regel, Kreishandwerkerschaft Nordwestmecklenburg-Wismar, Treff im Lindengarten (TiL), Dirk Zinner (Quartiersmanager Altstadt der DSK GmbH & Co Kg.), Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb Wismar, Wasser- und Bodenverband, ein Metallbauer folgt noch.

Initiatoren des Entenhäuschens: Petra Block und Verena Wustrow von der Bürgerinitiative Lindengarten.

Heiko Hoffmann

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