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Wismar Neues Wohngebiet stark gefragt
Mecklenburg Wismar Neues Wohngebiet stark gefragt
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00:05 13.12.2017
Die Erschließungsarbeiten für das neue Wohngebiet sind so gut wie abgeschlossen. In Kürze beginnt der Hochbau. FOTOS (2): HEIKO HOFFMANN
Wismar

1500 Wohnungen wurden nach der Wende am Friedenshof abgerissen. Leerstand war ein großes Thema. Das hat sich gewandelt. „Wir haben bei der Bevölkerung wieder einen Anstieg zu verzeichnen, vor allem in der Gartenstadt, aber nicht nur dort“, so Norbert Huschner, Amtsleiter Welterbe und Tourismus, beim Stadtteilgespräch am Montagabend.

Friedenshof: Bereich um alte Kaufhalle an der Erich-Weinert-Promenade bleibt Schandfleck

Ein Beispiel für den Aufwärtstrend ist das neue Wohngebiet mit 48 Grundstücken gegenüber dem Klinikum. Dort, wo früher Plattenbauten standen, entstehen in Kürze Eigenheime. Die Erschließung ist fast abgeschlossen. 13 Grundstücke sind beurkundet, für 18 gibt es einen Notartermin, 17 sind reserviert. Ein anderes Beispiel: Die Wohnungsgenossenschaft Friedenshof modernisiert für 3,6 Millionen Euro an der Erich-Weinert-Promenade 65, 67 und 69 ein fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus in der Nähe des Sky-Marktes.

Auch in anderen Bereichen tut sich einiges: Im Februar/März 2018 öffnet mit der Kita „Siebenschläfer“ Auf der Helling (gegenüber dem Klinikum) die erste 24-Stunden-Kita in Wismar, an der Bürgermeister-Haupt-Straße entsteht eine neue Grundschule, die alte Brecht-Sporthalle wird mit Zuschauertribüne saniert, bei der Mehrzweckhalle wird die Technik für drei Millionen Euro auf Vordermann gebracht, beim Kurt-Bürger-Stadion sind die Treppenanlage, das Spielfeld (Dränage), die Laufbahn und die Leichtathletikanlagen an der Reihe, außerdem entsteht ein Umkleidegebäude zwischen Stadion und Rasenplatz. In der Bürgermeister-Haupt-Straße soll die Deckensanierung der Fahrbahn bis Höhe Ossietzkyallee fortgesetzt werden, das letzte Stück dann später, weil es wahrscheinlich wegen des Neubaus auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks im Bereich Schweriner Straße eine weitere Kreuzung in der Bürgermeister-Haupt-Straße geben wird.

Ein Schandfleck bleibt der Bereich um die frühere Kaufhalle an der Erich-Weinert-Promenade. Der Eigentümer, so Senator Michael Berkhahn (CDU), möchte einen Supermarkt. Die Stadt wolle das nicht, um nicht andere Einzelhandelsstandorte zu gefährden, zudem sei es nicht mit dem Einzelhandelskonzept vereinbar. Jetzt läuft ein Rechtsstreit. Nach Angaben von Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) wurde die Wobau beauftragt, Ideen zu entwickeln für das Quartier um die alte Kaufhalle, die früheren Schulen Brecht und Weigel sowie dem nicht mehr genutzten Sportplatz. Sicher ist, dass Schulcontainer als Ersatz für die Goethe-Gesamtschule, die komplett saniert wird, in Absprache mit dem Landkreis aufgestellt werden. Außerdem, so Beyer, sei dem Landkreis als Schulträger nicht verborgen geblieben, dass die Gymnasien in Wismar an ihre Grenzen stoßen. „Ich sehe die Notwendigkeit, dass es einen Neubau gibt. Aber entschieden ist das noch nicht“, so der Bürgermeister. Senator Berkhahn ließ zudem erkennen, dass in dem Bereich eventuell eine Freizeitfläche für Jugendliche (BMX, Skater) entstehen könnte.

Heiko Hoffmann

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