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Nikolaikirche: zweite Willkommenstafel für Flüchtlinge

Wismar Nikolaikirche: zweite Willkommenstafel für Flüchtlinge

„Der Himmel ist. . .“ stand in großen Buchstaben auf einer Papierbahn. „. . .wenn jemand, der keine Freunde hat, Freunde findet.“ So stand es darunter geschrieben ...

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Beim gemeinsamen Essen kommen sich die Menschen näher.

Quelle: nh

Wismar. „Der Himmel ist. . .“ stand in großen Buchstaben auf einer Papierbahn. „. . .wenn jemand, der keine Freunde hat, Freunde findet.“ So stand es darunter geschrieben und beschreibt treffend das, was mit Aktionen wie der zweiten Willkommenstafel am Sonnabend vor St. Nikolai angedacht ist. Neuankömmlingen in Wismar – egal ob aus Syrien, aus Afrika oder München, egal ob Flüchtling, Austauschstudent oder Hinzugezogener – die Möglichkeit geben, die Wismarer kennen zu lernen. Und umgekehrt. „Wismar ist ein guter Ort zum Leben. Dieses Gefühl muss man weiter geben und alle Menschen herzlich willkommen heißen, egal woher sie kommen“, so Katharina Glücklich als eine der Initiatoren der Willkommenstafel. Ehrenamtler aus dem Netzwerk Willkommenskultur hatten die Veranstaltung organisiert. Um die 300 Menschen versammelten sich so vor der Kirche, lauschten den verschiedenen Musikern, Trommlern und Sängern, tanzten und erzählten beim Essen miteinander. Maren Schmidt: „Wir haben die Gastfreundschaft in anderen Ländern genossen und jetzt die Gelegenheit, etwas zurück zu geben.“ Ein großes Buffet mit Speisen aus aller Welt, jeder brachte was mit und teilte mit den Gästen. Erste Gespräche, auf Deutsch, Englisch, mit Händen, Füßen und immer einem Lächeln bei denen, die sich kennen lernen wollten. Ein schönes Gefühl, wenn aus dem Nebeneinander der Menschen ein Miteinander wird. Maher Souriti, 28 Jahre alt und Flüchtling aus Syrien, schrieb in seiner Sprache unter der Frage nach dem Himmel: „Wismar ist der Himmel auf Erden!“

Nicole Hollatz

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