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Wismar OZ-Frühstück belohnt gestresste Müllmänner
Mecklenburg Wismar OZ-Frühstück belohnt gestresste Müllmänner
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06:27 28.08.2013
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EVB-Bereiche Stadtreinigung und Grünflächenunterhaltung trafen sich gestern zum OZ-Frühstück in der großen Halle, wo sonst die Entsorgungsfahrzeuge stehen. Mit dabei waren auch Anja Schirgel, Peter Preuß und Nicole Gädtke (v. l., erste Reihe) von der OSTSEE-ZEITUNG sowie Bäcker Christian Lüth, Verlagsleiter Mathias Pries und Mediaberaterin Anja Kindler (v. r.). Fotos (4): nw
Wismar

Für die Frauen und Männer, die in Wismar den Müll beseitigen und Grünflächen pflegen, gab es gestern ein besonderes Dankeschön: Wo sonst die Fahrzeuge der Müllentsorgung und Straßenreinigung parken, standen mehrere Tische. Darauf lagen mit Schinken, Salami und Käse belegte Brötchen und es standen Kannen mit heißem Kaffee bereit. Die Frühstückstour der OSTSEE-ZEITUNG machte Station beim Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb der Hansestadt.

„Mit unserem Frühstück bedanken wir uns bei den Mitarbeitern der hiesigen Firmen für ihr Engagement“, erklärte Verlagsleiter Mathias Pries, der sich sehr über die Bewerbung von Denise Tietze freute.

Die Personalratsvorsitzende hatte ihre „fleißigen Müllis“, wie sie schrieb, in höchsten Tönen gelobt und für das gemütliche Beisammensein vorgeschlagen. „Die Jobs erfordern hundertprozentige Bereitschaft morgens um drei Uhr“, so die 25-Jährige in ihrer E-Mail an die OZ. So mussten die Frauen und Männer beispielsweise wieder viele Überstunden leisten, um den Müll nach dem Hafen- und dem Schwedenfest zu beseitigen.

„Während und nach den Festen waren viele Mitarbeiter in Schichten im Einsatz. Los ging es um vier Uhr, eingesammelt wurden immer sechs bis sieben Tonnen Müll. Das ist Stress pur“, sagt Stefan Langer, Bereichsleiter Stadtreinigung. „Gut, dass es nach dem Glasflaschenverbot weniger Scherben gab.“ Auch Wismars OZ-Lokalchef Peter Preuß lobte die Arbeit der EVB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. „Das Frühstück soll ein kleines Dankeschön sein, weil wir vor eurer Arbeit größten Respekt haben. Ihr werdet ja nicht immer mit Glacéhandschuhen angefasst.“

Die Müllentsorger müssen sich auch zukünftig auf Negativschlagzeilen einstellen. „Weil sich Wismarer, Autofahrer und Anwohner immer kritisch zu bestimmten Zuständen äußern werden. Wer im Fokus steht, kriegt immer als Erster sein Fett weg“, sagte Peter Preuß. In der großen Halle, wo es gestern das Frühstück gab, fanden auch schon Handballspiele der TSG-Frauen und Boxkämpfe statt, erinnerte der Wismarer Redaktionsleiter. „Ich stand hier als Junge einmal im Ring und habe damals gegen meinen Freund unentschieden geboxt“, schmunzelte Peter Preuß.

Das nächste OZ-Frühstück soll es am 24. September geben. Mitarbeiter von Unternehmen und Einrichtungen, die sich dann verwöhnen lassen möchten, können sich bis zum 10. September per Mail unter lokalredaktion.wismar@ostsee- zeitung.de bewerben. Die Anzahl der teilnehmenden Mitarbeiter (bis zu 40 sind möglich) sollte ebenso nicht vergessen werden wie die Anschrift, Telefonnummer und Mail-Adresse.

Norbert Wiaterek

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