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Wismar Ohne Fleiß kein Preis
Mecklenburg Wismar Ohne Fleiß kein Preis
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00:00 23.03.2017

Wer glaubt, anderthalb Stunden Arabisch pro Woche über fünf Monate machten einen zum Fließendsprecher, der irrt. Guten-Tag-Sager oder Alles-Gute-Wünscher, das bekommt man wohl noch hin. Und selbst das nur, wenn man sich nach dem Kurs noch mal auf den Hosenboden setzt.

Aber diese Sprache ist auch wie eine Droge. Weil sich zuhause jedoch niemand erbarmt, ihm gänzlich Unbekanntes mündlich mit mir auszutauschen, verlege ich mich aufs Schriftliche. Und schreibe wie in der Grundschule Zeile für Zeile Buchstaben. 26 an der Zahl hat das arabische Alphabet. So viele wie das deutsche. Während wir in Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, darf ich mir die arabischen Buchstaben gleich in drei Ausführungen einprägen. Denn so ziemlich jeder dieser 26 arabischen Buchstaben sieht in der Mitte und/oder auch am Ende eines Wortes anders aus als am Anfang. Das ist, als schrieben wir das „n“ in der Mitte eines Wortes wie ein „h“ und am Ende wie ein „p“. Und dann müssen wir noch überlegen, ob dieser Buchstabe ausschließlich für sich allein steht oder eine Verbindung eingehen darf mit dem nachfolgenden.

Das Schreiben von rechts nach links tut sein Übriges. Abgesehen von den ungewohnten Kringeln und Bögen, die der Stift vollführt. Für meinen Geist ist Arabisch lernen deshalb wie zwei Stunden Basketball. Der Kopf ist frei danach.

Jede Woche erscheint die Kolumne „Willkommen im Arabisch-Kurs“.

OZ

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