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Wismar Ostseeschülerin Annika Laubinger zur besten Vorleserin gekürt
Mecklenburg Wismar Ostseeschülerin Annika Laubinger zur besten Vorleserin gekürt
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00:00 21.05.2015
Wismar

Im Zeughaus fand gestern das Finale im Lesewettbewerb der fünften Klassen statt. Es nahmen 15 Favoriten von sechs Wismarer Schulen teil.

Als beste Vorleser wurden ausgezeichnet: Annika Laubinger von der Ostseeschule (Platz 1), Phuong Tao Le Hoang von der IGS (Platz 2) und Maite Pritzner von der Freien Schule der AWO (Platz 3). Am Finale nahmen außerdem teil: Lea Dzengel, Lucy Holz, Anna Christin Kiesling, Kathleen Kuke, Leon Obst, Elli Perih, Jette Potratz, Jessica Solieva, Yasmin Wenzel und Jana Sophie Wolter. Alle Teilnehmer bekamen als Anerkennung eine Urkunde und einen Büchergutschein.

Im ersten Teil des Wettbewerbs lasen die Jungen und Mädchen der Jury und dem Publikum aus einem Buch ihrer Wahl vor. Dazu hatten sie drei Minuten Zeit, dann erklang ein Glöckchen vom Jurytisch. Zu der gehörte auch Prof. Dr. Heinz Büttner, der sich im Bibliotheksverein engagiert. „Dieser Wettbewerb ist eine großartige Sache“, lobte er die Veranstaltung, die von Uta Mach, Leiterin der Stadtbibliothek eröffnet wurde. Auch Autorin Petra Block hörte den zehn- und elfjährigen Vorlesern aufmerksam zu. „Für mich ist es ein Genuss“, zeigte sich die Hansestädterin erfreut. Sie leitet den Kinderschreibzirkel „Die Bleistifte“. „Wir suchen noch Mitstreiter“, sagte Petra Block zu den Wettbewerbsteilnehmern. „Denn es muss ja auch Menschen geben, die all die schönen Bücher schreiben, aus denen ihr heute vorgelesen habt“, warb die Schriftstellerin für ihre schreibende Zunft.

Dann las Lea Walzel (11), die zu den jungen „Bleistiften“ gehört, aus ihren eigenen Gedichten vor.

„Lesen ist für mich deshalb schön, weil es entspannt“, erzählte der elfjährige Leon von der Integrierten Gesamtschule „Goethe“. Er mag es vor allem witzig und stellte der Jury und dem Publikum deshalb ein lustiges Kapitel aus „Gregs Tagebuch“ vor.

Diese Kultbuch-Reihe von dem amerikanischen Gamedesigner und Autor Jeff Kinney hatten einige Schüler als ihr Lieblingsbuch ausgewählt. Dabei waren unter anderem auch Helden wie Harry Potter, eine Krokodilbande in geheimer Mission oder Lotta mit ihrem Lotta- Leben.

„Ich habe ganz viele Bücher zu Hause“, erzählte Elli Perih. „Dennoch tanze ich noch viel lieber als ich lese“, gab die Zehnjährige zu. Sie trat mit dem Buch „Liliane Susewind“ für die Evangelische Grundschule „Robert Lansemann“ an.

„Wer liest, kann sich immer neue Welten erschließen — auch ohne die Couch zu verlassen“, weckte Uta Mach die Neugier aufs Lesen. Die Chefin der Stadtbibliothek freute sich besonders, dass auch zwei Vorleser aus der Astrid-LindgrenSchule dabei waren. Die Kinder mit einer ausgeprägten Behinderung im Lernen wurden außer Konkurrenz bewertet. Elias Lachmund und Alex Schwartz waren wie alle anderen Schüler aufgeregt, meisterten die Aufgaben, zu denen auch das Lesen eines Fremdtextes gehörte, wunderbar.



Ina Schwarz

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