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Peter Preuß feiert seinen Abschied

Wismar Peter Preuß feiert seinen Abschied

Nach über 27 Jahren verabschiedete sich am Dienstag Wismars OZ-Lokalchef Peter Preuß. Zu der Feier im Brauhaus kamen über 120 Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

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Prost auf 27 spannende Jahre (v. l.): Bürgermeister Thomas Beyer, Bildungsministerin Birgit Hesse, Wismars langjähriger OZ-Lokalchef Peter Preuß und OZ-Chefredakteur Andreas Ebel.

Quelle: Vanessa Kopp

Wismar. Einen emotionalen Abschied gab es am Dienstag im Wismarer „Brauhaus“. Nach 27 Jahren und vier Monaten „gehe ich als Kapitän von Bord“, so Peter Preuß. Seit dem 1. November 1989 war er Chef der OSTSEE-ZEITUNG in Wismar. Über 120 Vertreter aus Medien, Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur kamen zur Abschiedsfeier.

Als große Überraschung gaben die Männer vom Wismarer Shantychor „Blänke“ einige stimmungsvolle Seemannslieder zum Besten.

Rückblickend ist Peter Preuß besonders stolz darauf ist, dass in Wismar die OZ-Weihnachtsaktion 1991 aus der Taufe gehoben wurde. Ein Jahr später folgten alle anderen Lokalredaktionen und sammelten in ihren Orten Geld für soziale Projekte. Inzwischen sind so Millionen an Euros zusammengekommen.

OZ-Chefredakteur Andreas Ebel würdigte das Wirken von Peter Preuß. „27 Jahre Leiter einer Lokalredaktion, das hat es bei der OZ noch nicht gegeben und wird es vielleicht nie wieder geben.“ Und weiter: „Es war ein Genuss, dass Du immer mit viel Power gearbeitet hast – für den Leser und die OZ - und immer kritisch gegenüber den Mächtigen warst.“

Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) sagte: „Du hast mit offenem Visier gearbeitet und gekämpft! Du hast Deine Meinung zu bestimmten Punkten deutlich gemacht – auch wenn sie anderen, auch mir, nicht passte. Du hast für Deine Stadt, für Deine Region gebrannt. Das habe ich sehr geschätzt.“

Geschätzt haben auch die Kollegen die Zusammenarbeit mit ihrem Chef. Mit bewegenden Worten ließen sie die Jahre Revue passieren und hoben seinen Einsatz für eine qualitativ anspruchsvolle Zeitung hervor. Als Abschiedsgeschenk überreichten sie ihrem Chef eine Sonderausgabe der OZ mit vielen Erinnerungen und der Schlagzeile „Es war ’ne geile Zeit“. Da zu den großen Leidenschaften von Peter Preuß der Sport zählt, schicken ihn die Kollegen nach Leipzig, wo RB am 8. April gegen Leverkusen spielt.

Heiko Hoffmann

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