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Wismar Peuler Deerns laden zum Fußballfest nach Kirchdorf
Mecklenburg Wismar Peuler Deerns laden zum Fußballfest nach Kirchdorf
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10:12 27.07.2018
Am Sonnabend richten die Frauen vom Poeler SV den vierten „Peuler Deerns Cup“ aus. Dabei sind unter anderem Mannschaften von St. Pauli, Hannover 96 und Energie Cottbus. Quelle: Hannes Gilles
Kirchdorf

Eine Nacht noch bis zum großen Turniertag auf dem Fußballrasen in Kirchdorf. „Dann geht es hier rund“, sagt Patricia Settgast, Torfrau der Peuler Deerns. Zwölf Mannschaften haben sich in diesem Jahr angemeldet zum vierten „Peuler Deerns Cup“. Aus Flensburg, aus Koblenz, von Energie Cottbus, St. Pauli, aus Berlin, von Erzgebirge Aue, gleich zwei Mannschaften von Hannover 96, Eintracht Lübeck, eine Mannschaft aus Ingelheim sowie eine aus Bützow und die Peuler Deerns natürlich selbst. 

20 Jahre Frauenfußball auf Poel

Die 15 Frauen spielen in der Kreisoberliga. Frauenfußball auf Poel - nach 20 Jahren längst eine Tradition. Und das Turnier? „Das hat hier auf dem Rasen angefangen mit der Idee“, erzählt Settgast. Und so spontan kamen auch einige Mannschaften hinzu. Ingelheim beispielsweise. Eine der Spielerinnen macht 2016 Urlaub auf der Insel, sieht bei einer Radtour kurz nach dem Damm unter dem Ortseingangsschild von Fährdorf ein weiteres Schild, das den „Peuler Deerns Cup“ ankündigt. Sie fährt hin, nimmt in einer Mixed-Mannschaft am Turnier teil und bringt 2017 ihre Mannschaft mit nach Poel. 

Dort wurden in den vergangenen Tagen Schule und Sporthalle geputzt und als Nachtlager für die auswärtigen Spielerinnen hergerichtet. Auch in der Jugendherberge kommen sie unter. 

Alle packen gemeinsam an

Grillwurst, Bier, Fischbrötchen, Kuchen von den Muttis und Spielerinnen selbst - der Cup ist auf Poel wieder Anlass, gemeinsam anzupacken. „Das ist das Schöne auf der Insel - jeder hilft jedem“, freut sich Settgast über die Unterstützung von Sponsoren, Freunden und Familien. Die organisieren auch das Kinderschminken oder die Hüpfburg für den Turniertag. „Und dann haben wir noch ein Gerät, das misst, wie schnell der Ball nach einem Schuss durch die Gegend fliegt“, erzählt sie begeistert. 

Settgast spielt seit Anfang der 2000er Fußball. Poel, Wismar, Schwerin waren ihre Stationen. „Ich hab’ irgendwann damit angefangen. Und dann kommst du davon nicht mehr los“, sagt die 28-Jährige. Einerseits verbringe sie so Zeit mit Freunden, andererseits habe die Mannschaft Erfolg. „Und dann willst du auch jedes Spiel gewinnen.“

Wenigstens das Viertelfinale erreichen

Beim Deerns Cup wollen es die Poelerinnen wenigstens bis ins Viertelfinale schaffen. Gespielt wird in der Vorrunde in zwei Gruppen von je sechs Mannschaften. „Hannover ist schon ziemlich stark“, sagt Settgast. Zum ersten Mal soll es auch einen Wanderpokal geben. Spielerin Franziska Masche hat den am heimischen Rechner entworfen, einer der Sponsoren, ein Treppenbauer, ihn hergestellt. Der Pokal hat die Form der Insel Poel. Und auch, wenn er Wanderpokal heißt, soll er nach dem Willen der Peuler Deerns am liebsten auch auf der Insel bleiben.

Nicole Buchmann

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