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Poel dankt Rettungsschwimmer

Timmendorf Poel dankt Rettungsschwimmer

Christian Schäfer aus Hannover ist seit 20 Jahren ehrenamtlich für die DLRG auf der Insel im Einsatz

Timmendorf. Die Sicherheit an den Stränden der Insel Poel wird durch den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder der Deutschen Lebens- Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sichergestellt.

Einer von ihnen ist Christian Schäfer. Seit nun 20 Jahren ist der 37-jährige Hannoveraner auf der Insel als Rettungsschwimmer und Wachleiter im Einsatz. Er und seine Mannschaft leisten mit Freude und sehr viel Engagement ihren Dienst in Timmendorf-Strand und am Schwarzen Busch.

Dafür sprachen ihm die Bürgermeisterin der Insel Poel, Gabriele Richter, der Ehrenpräsident der DLRG Mecklenburg-Vorpommern, Harald Schütt, sowie Poels Kurdirektor Markus Frick ihren Dank aus. Sie überreichten Christian Schäfer als kleine Anerkennung eine entsprechende Urkunde und Präsente. Den anschließenden Grillabend organisierten die Rettungsschwimmer für ihren Wachleiter als kleine Überraschung. „Damit habe ich nicht gerechnet, ich freue mich aber umso mehr über die Wertschätzung. Und im nächsten Jahr bin auch wieder auf Poel“, so der sympathische Rettungsschwimmer.

Auf insgesamt drei Türmen leisten jeweils bis zu acht ausgebildete Rettungsschwimmer von Juni bis Anfang September ihren Dienst. „Sie kommen aus der gesamten Bundesrepublik, engagieren sich in ihrer Freizeit für die DLRG und die Sicherheit der Poeler Badegäste“, so Kurdirektor Markus Frick.

An Aufgaben gibt es einiges zu bewältigen. Die mit Tonnen versehenen Badebereiche werden kontrolliert, sie leisten Erste Hilfe bei kleineren Verletzungen oder Insektenstichen. Die Rettungsschwimmer sind aber auch gefragt bei den Gästen, wenn es um Informationen über Wetter, Wind und Wassertemperaturen geht. Ein eigenes Rettungsboot gewährleistet darüber hinaus, dass auch von der Seeseite aus geholfen werden kann.

Die Gemeinde Ostseebad Insel Poel stellt durch ihre Kurverwaltung die technische Ausstattung, das Rettungsboot, die Wachtürme und eine Unterkunft zur Verfügung und trägt die Kosten für die Aufwandsentschädigungen.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben sich in den letzten Jahren sehr enge Kontakte ergeben. „Die Insel Poel gilt inzwischen unter den Rettungsschwimmern als Geheimtipp für den ehrenamtlichen Einsatz. Viele Wachmannschaften sind seit Jahren im Einsatz und bewerben sich schon sehr früh um einen Platz im Folgejahr“, freut sich Poels Bürgermeisterin Gabriele Richter. Dennoch gibt es auch bei der DLRG Nachwuchssorgen, insbesondere bei der Besetzung von Stränden außerhalb der Ferienzeit.

hoff

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