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Wismar Poel sucht die Meister im Sandburgenbau
Mecklenburg Wismar Poel sucht die Meister im Sandburgenbau
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00:00 06.05.2016
2015 gewann das Team „Die Landratten“ von der Mutter-Kind-Klinik mit einem Nachbau der Poeler Kogge den Wettbewerb. Quelle: Kurverwaltung Insel Poel

„Auf die Schippe — fertig — los!“ Dieser Ruf wird morgen in vielen Ostseebädern ertönen. Zum Beispiel am Schwarzen Busch auf der Insel Poel. Die Kurverwaltungen und der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder laden Einheimische und Besucher zum dritten Mal ein, beim Bauen mit Sand der Kreativität freies Spiel zu lassen. Gesucht wird die schönste Sandburg am Ostseestrand.

Am Schwarzen Busch wird morgen von 14 bis 16 Uhr gebuddelt, gemanscht und dekoriert / Eine Jury belohnt die schönsten Bauwerke aus Sand mit Preisen

„Früher wurde es häufig praktiziert, aber heutzutage sieht man immer weniger Sandburgen am Strand“, hat Poels Kurdirektor Markus Frick festgestellt. Das soll sich morgen ändern. Von 14 bis 16 Uhr können Bauwillige, ausgestattet mit Eimer und Schaufel, am Schwarzen Busch nach Herzenslust buddeln, mantschen und Sand aufschichten. Ob allein, zu zweit oder als Team, jedem Baumeister steht eine fünf mal fünf Meter große Fläche für sein Objekt zur Verfügung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, es kann eine klassische Sandburg sein oder ein Schloss, aber auch vielarmige Kraken, Schiffe, Fische, Schildkröten und sogar die Insel Poel wurden schon aus Sand gebaut.

„Die wichtigsten Baumaterialien, Sand und Wasser, sind in ausreichender Menge vorhanden, es können wahre Prachtschlösser mit Türmen, Burggraben, Tunnel oder ausgefallene Sandskulpturen entstehen“, teilt die Kurverwaltung mit. Weitere Hilfsmittel und Dekoration wie Muscheln, Steine, Blumen oder ähnliches — sogar Legofiguren sind bei vergangenen Sandburgenwettbewerben schon gesichtet worden — dürfen die Bauherren und Modelleure gern mitbringen.

Zur Unterhaltung des Publikums gibt es außerdem Livemusik, Markttreiben, ein Minigolf-Turnier, eine Hüpfburg und Bastelangebote für Kinder. Gegen 16.30 Uhr wird eine Jury den Strandabschnitt abschreiten, die Sandskulpturen begutachten und bewerten. Die Gewinner erhalten attraktive Preise.

Im vergangenen Jahr buddelten 17 Teams am Schwarzen Busch um die Wette. Am Ende gewannen „Die Landratten“ von der Mutter-Kind-Klinik. Das Team hatte mit beachtlichem Geschick die Poeler Kogge nachgebaut. Selbst Mast und Segel fehlten nicht.

Außer auf der Insel Poel werden im Ostseebad Boltenhagen, in Rerik, Kühlungsborn, Börgerende und Graal-Müritz die schönsten Sandburgen gesucht.

Anmeldeformulare für den Sandburgenwettbewerb gibt es in der Kurverwaltung. „Aber auch eine kurzfristige Anmeldung vor Ort ist möglich, wenn noch nicht alle Baufelder vergeben sind“, teilt die Kurverwaltung mit. Die Anmeldeformulare können auch per E-Mail zugesandt werden.

• Anfragen: touristinfo@insel-poel.de

Von Sylvia Kartheuser

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