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Poeler Kogge und „Atalanta“ nehmen Kurs auf die Hanse Sail

Wismar Poeler Kogge und „Atalanta“ nehmen Kurs auf die Hanse Sail

Die Traditionsschiffe legen heute in Wismar ab / Weitere Boote steuern Rostock an / Bei zwei Törns mit der „Wissemara“ unterhält die Gruppe Keimzeit die Gäste

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Wismars mittelalterlicher Botschafter, die Kogge „Wissemara“, nimmt heute zum elften Mal Kurs auf die Rostocker Hanse Sail. Fotos (4): Hans-Joachim Zeigert

Wismar. Die Vorbereitungen auf mehreren Wismarer Traditionsschiffen laufen auf Hochtouren. Letzte Chance, um noch einmal in Ruhe Wasser, Treibstoff und Proviant zu bunkern, das Schiff seeklar zu machen. Für die Besatzung der Poeler Kogge heißt es heute um 9 Uhr „Leinen los“ mit Kurs auf Rostock. Eine Stunde später folgt Wismars ältester Traditionssegler „Atalanta“ (Baujahr 1901). Die Poeler Kogge „Wissemara“ ist mit 63 mitsegelnden Gästen und zwölf Crewmitgliedern für die Überfahrt komplett ausgebucht.

OZ-Bild

Die Traditionsschiffe legen heute in Wismar ab / Weitere Boote steuern Rostock an / Bei zwei Törns mit der „Wissemara“ unterhält die Gruppe Keimzeit die Gäste

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Der ehemalige Lotsenschoner „Atalanta“ hat für echte Segelenthusiasten noch ein paar freie Plätze. „Wer sich noch kurzfristig für die Überfahrt entscheiden möchte, hat noch eine Chance, sollte aber spätestens 9.30 Uhr an Bord sein“, sagt der diensthabende Kapitän Lutz Sünkeler. Er nimmt übrigens zum 16. Mal in Folge an dieser maritimen Großveranstaltung teil.Und dies sowohl als Steuermann, wie ebenso als erster Mann an Bord.

Stamm-Koggenkapitän Peter Samulewitz fährt ebenfalls alle Törns mit. Zehn Jahre ist das so genannte Mittelalterschiff jetzt auf Fahrt und nun das elfte Mal bei der Hanse Sail dabei. Dabei dürfte das Jahr 2006, das Jahr der Indienstellung der „Wissemara“ wohl das aufregendste gewesen sein. Natürlich erinnert sich Peter Samulewitz besonders an den Moment, als der erste Koggenkapitän Dieter Pochert während der Premieren-Testfahrt das wuchtige Segel per Leinenzug fallen ließ. „Das war am 8. Juli und wir hatten nur noch einen Monat Zeit, um das Seeverhalten der Kogge kennenzulernen und zudem noch etliche Restpunkte für den großen Auftritt zu erledigen“, erzählt Samulewitz, der damals noch Steuermann war.

Richtig aufregend wurde es, als sich am 8. August 2006 gleich fünf Nachbauten mittelalterlicher Handelsschiffe zum ersten Koggentreffen im Wismarer Alten Hafen formierten, um am nächsten Tag als kleine Flotte mit dem Neuling „Wissemara“ Kurs auf die Hanse Sail zu nehmen. Es war ein damals stark beachtetes Novum, sowohl an der Wismarbucht, wie auch beim Einlaufen in der Warnowmündung.

Auch heute ist es noch ein besonderes Erlebnis, bei diesem maritimen Großereignis Präsenz zu zeigen. Allerdings fordert es von Skippern und Kapitänen ein hohes Maß an Konzentration, um in dem Gewusel von kleinen und großen Schiffen die Warnow hoch und runter und im Revier vor Warnemünde Hunderte von Gästen sicher durch das Fahrwasser zu navigieren.

Die Koggenbesatzung erlebt bereits morgen den ersten Höhepunkt. Denn gleich auf zwei voll ausgebuchten Törns unterhält die Gruppe „Keimzeit“ die Gäste. Auch auf das Erlebnis Freitagabend dürfen sich die Mitfahrer freuen. Ab 19 Uhr legen alle mittelalterlichen Schiffe von der Rostocker Silo-Halbinsel ab. Dazu gehören neben der „Wissemara“ , die „Lisa von Lübeck“, die Kieler Kogge und die „Ubena von Bremen“. Eventuell kommt auch der Nachbau des Zarenschiffes, die „Shtandart“. Weitere Traditionssegler wie die „Qualle“ oder die „Catharina“, die ihren Heimathafen in Wismar haben, gehören ebenfalls zu den mehr als 150 Traditionsschiffen, die von morgen bis Sonntag zwischen Warnemünde und Rostocker Stadthafen bei der 26. Hanse Sail zu erleben sind.

Hans-Joachim Zeigert

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