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Poels Schüler sollen Bolzplatz bekommen

Kirchdorf Poels Schüler sollen Bolzplatz bekommen

Ostseebadgemeinde stellt Fördermittelantrag bei Leader-Aktionsgruppe

Kirchdorf. Der Schulhof der Regionalen Schule in Kirchdorf soll attraktiver werden. Das hat sich der Schulförderverein der Insel Poel gemeinsam mit der Ostseebadgemeinde zum Ziel gesetzt. Eine Idee ist deshalb, einen Bolzplatz auf dem Gelände des ehemaligen Fahrradplatzes zu errichten. Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 74000 Euro brutto.

Um das Projekt realisieren zu können, soll die Gemeinde Fördermittel aus dem Leader-Programm der Europäischen Union bei der Lokalen Aktionsgruppe Westmecklenburgische Ostseeküste beantragen. Einen entsprechenden Beschluss fassten jetzt die Gemeindevertreter.

Die Inselgemeinde tritt als Antragstellerin auf, weil sie Schulträgerin und Eigentümerin der Fläche für den Bolzplatz ist. Außerdem liege der Fördersatz für Kommunen mit 90 Prozent höher als bei Vereinen, heißt es zur Begründung. Vereine würden nur mit einer 80-prozentigen Förderung rechnen können.

Schulförderverein und Gemeinde hoffen für das Projekt auf insgesamt 66600 Euro an Fördermitteln. Der Verein will 2500 Euro beisteuern und die Gemeinde 4900 Euro zuschießen. Der Betrag soll in den Haushalt fürs nächste Jahr eingeplant werden.

Frühestens als 2017 sei auch nicht mit den Leader-Mitteln zu rechnen. Wie Brigitte Schönfeldt (SPD) zu berichten wusste, werde die Aktionsgruppe über den Fördermittelantrag der Gemeinde nicht mehr in diesem Jahr beraten. Daniela Zehr informierte, dass die Fördermittel für dieses Jahr laut Aktionsgruppe bereits vergeben seien.

In diesem Zusammenhang verständigten sich die Gemeindevertreter dazu, die geplante Pflasterung des Weges von der Straße der Jugend zum Schulhof möglicherweise zu verschieben. Den Anstoß dazu gab der Gemeindevertretervorsteher. „Wenn der Weg neu gepflastert ist und danach der Bolzplatz gebaut wird, dann fahren die schweren Baufahrzeuge darüber und beschädigen ihn wieder“, gab Bodo Köpnick zu bedenken. Falk Serbe (SPD) schlug daraufhin vor, die Ausschreibung der Arbeiten für den Wegebau zu verschieben, sobald abzusehen ist, dass die Fördermittel für den Bolzplatz fließen. Wie Thomas Reiche vom Bauamt auf OZ-Anfrage erklärte, werde der neu gepflasterte Weg überfahrbar sein, auch von schweren Lastern.

Von Haike Werfel

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