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340000 Euro für mehr Sicherheit

Neukloster 340000 Euro für mehr Sicherheit

Innenminister brachte der Feuerwehr in Neukloster doppelt Geld / Anbau und Fahrzeug sind dringend nötig

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Der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Neukloster wird etwa 360000 Euro kosten. Das Land beteiligt sich mit 220000 Euro an den Baukosten und der Landkreis fördert die Erweiterung ebenfalls. Fotos (2): Sylvia Kartheuser

Neukloster. Die weinroten Mappen in den Händen von Bürgermeister Frank Meier (ptl.) sind bares Geld wert. 220000 Euro die eine, 120000 Euro die andere. Mit diesen Summen unterstützt das Land den Anbau ans Feuerwehrgerätehaus in Neukloster und den Kauf eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs, kurz HLF 20, das zwei ältere Fahrzeuge ablösen soll.

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Innenminister brachte der Feuerwehr in Neukloster doppelt Geld / Anbau und Fahrzeug sind dringend nötig

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Der Anbau ist dringend notwendig, wir platzen inzwischen aus allen Nähten.“ Lars Krasemann, Wehrführer Neukloster

„Die Feuerwehrleute in Neukloster beweisen, dass das Ehrenamt lebendig ist“, lobte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Montag bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide. Er sei froh über jeden, der bereit ist, in das Ehrenamt zu gehen. Caffier verwies darauf, dass Feuerwehrmänner und -frauen oft unter Gefahr für das eigene Leben Menschen helfen und retten würden. Das gelte es auch finanziell zu honorieren. Beispielsweise indem das Land den Kauf moderner Technik unterstützt, wie das HLF 20. 360000 Euro kostet so ein Fahrzeug, das unter anderem mit 2000 Liter Wasser und 120 Liter Schaum ausgestattet ist. „Das ist für den Erstangriff bei Brandeinsätzen oder Unfällen auch nötig“, hatte Wehrführer Lars Krasemann im Juni erklärt, als der stellvertretende Landrat Mathias Diederich (CDU) die 120000 Euro des Landkreises für das neue Fahrzeug brachte. Die gleiche Summe gibt nun auch das Land, den Rest zahlt die Stadt Neukloster.

Für Bürgermeister Frank Meier (parteilos) eine Selbstverständlichkeit. „Zwei Drittel aller Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern leben im ländlichen Raum. Deshalb gilt es dort auch, bestimmte Aufgaben zu erfüllen, und dazu gehört der Brandschutz“, stellte er klar. Meier dankte der Freiwilligen Feuerwehr Neukloster für ihre „immer engagierte Aufgabenerfüllung“. Sie habe letztlich auch die Weichen zum Kauf eines neuen Löschfahrzeugs und für die finanzielle Unterstützung für den Anbau gestellt. Zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses erhält Neukloster 220000 Euro als Sonderbedarfszuweisung. Insgesamt wird der Neubau, an dem sich der Landkreis ebenfalls finanziell beteiligt, etwa 360000 Euro kosten.

Die Feuerwehrleute um Wehrführer Lars Krasemann können es kaum erwarten, den Anbau in Betrieb zu nehmen. „Im Gerätehaus platzen wir inzwischen aus allen Nähten“, sagte der Wehrführer. Was nicht nur an den immer größeren Fahrzeugen liegt, sondern auch an steigenden Mitgliederzahlen. Derzeit hat die 1905 gegründete Freiwillige Feuerwehr Neukloster insgesamt etwa 100 Kameraden, darunter 52 aktive Mitglieder. Der Altersdurchschnitt liegt nach Angaben von Lars Krasemann bei knapp 34 Jahre und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 47 Jahren. Dank der 30 Mitglieder starken Jugendfeuerwehr gebe es auch keine Nachwuchssorgen, so der Wehrführer. „Aber man muss den Jugendlichen auch etwas bieten, um sie bei der Stange zu halten“, sagte Lars Krasemann. Dabei sei der Anbau, der allen mehr Platz verschaffe, sehr wichtig.

Sylvia Kartheuser

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