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Aldi will größeren Markt bauen

Wismar Aldi will größeren Markt bauen

Bürgerschaft soll Änderung des Bebauungsplanes an Zierower Landstraße auf den Weg bringen

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Den Aldi-Markt an der Zierower Landstraße in Wismar will das Unternehmen neu und dann größer bauen. FOTO: HEIKO HOFFMANN

Wismar. . Der Aldi-Markt an der Zierower Landstraße in Wismar soll abgerissen und durch einen neuen, größeren ersetzt werden. Das Unternehmen hat in Gesprächen mit der Stadtverwaltung die Pläne erläutert. Demnach soll die Verkaufsraumfläche von jetzt 800 auf bis zu 1200 Quadratmeter steigen.

Dazu muss der Bebauungsplan geändert werden. In der Sitzung der Bürgerschaft (heute, Beginn 17 Uhr im Rathaus) soll ein Aufstellungsbeschluss für die Änderung des B-Planes gefasst werden. Im Bauausschuss der Bürgerschaft gab es fünf Ja- und drei Nein-Stimmen sowie eine Enthaltung.

Der Bebauungsplan „Wohngebiet Hinter Wendorf“ ist seit Februar 1996 rechtskräftig. Bestandteil ist ein Nahversorger (Aldi) mit einer für Mischgebiete maximal zulässigen Verkaufsraumfläche von 800 m².

Im Regionalen Einzelhandelskonzept für den Stadt-Umland-Raum Wismar wird nach Angaben der Verwaltung eine Sicherung des Standortes und gegebenenfalls eine Anpassung der Verkaufsfläche als sinnvoll erachtet.

Der bestehende B-Plan kann nicht ohne Weiteres geändert werden. Einzelhandelsbetriebe mit mehr als 800 m² Verkaufsraumfläche sind nur in Sondergebieten zulässig. Daher ist eine Änderung von Mischgebiet in Sondergebiet mit Zweckbestimmung „Nahversorgung“ erforderlich.

Im Bauausschuss hatte ein Aldi-Vertreter erklärt, dass der 1997 eröffnete Markt abgerissen und durch einen energetisch und äußerlich modernen Markt ersetzt werden soll. Auf Nachfrage von Bernd Hilse (Linke), ob das Sortiment beibehalten werde, meinte der Aldi-Vertreter, dass der Non-Food-Bereich stabil sei, während der Frischebereich ausgeweitet werde. Als Argument für die Erweiterung brachte er „Kaufland“ in Gägelow ins Spiel, der im August 2017 öffnen soll.

Ulrich Litzner (SPD) begrüßte den Neubau. Den wirtschaftlichen Gegebenheiten – größerer Verkaufsraum – könne sich Wismar nicht entziehen. Roland Kargel (Linke) sprach sich gegen eine Erweiterung aus.

Er führte unter anderem ins Feld, dass die Quadratmeterzahl Verkaufsfläche pro Einwohner im Stadt-Umland-Raum Wismar bei 2,3 m2 liege und damit über dem Bundesdurchschnitt (1,4 m2). Petra Seidenberg (Grüne) fand mit ihrem Antrag auf Vertagung keine Mehrheit.

Bausenator Michael Berkhahn (CDU) sprach sich für den Aufstellungsbeschluss aus. Danach sei im Planungsverfahren Zeit genug, alles Für und Wider abzuwägen.Heiko Hoffmann

OZ

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