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Ausbildung: Jetzt gibt es Hilfe für die Schulen

Wismar Ausbildung: Jetzt gibt es Hilfe für die Schulen

Die Situation ist mehr als ernst: Dem Handwerk fehlen die Azubis, hinzu kommt die hohe Zahl von Jugendlichen, die die Lehre abbrechen beziehungsweise an den Prüfungen scheitern.

Wismar. Die Situation ist mehr als ernst: Dem Handwerk fehlen die Azubis, hinzu kommt die hohe Zahl von Jugendlichen, die die Lehre abbrechen beziehungsweise an den Prüfungen scheitern. Der Nachwuchs fehlt in vielen Bereichen. Das Problem: Die Jugendlichen wissen oftmals nicht, was sie nach der Schule erwartet.

„Das wollen wir ändern“, betonen Kreistagsmitglied Simone Oldenburg (Die Linke) und Landrätin Kerstin Weiss (SPD). Und zwar mit der Schaffung einer Koordinierungsstelle, die den Übergang Schule-Beruf vorbereitet. Die Idee ist nicht neu, von 2010 bis 2013 gab es bereits ein solches Projekt in Nordwestmecklenburg, durch das die Schüler und die Schulen betreut wurden. Doch seit Auslaufen der Förderung stehen die Schulen allein da.

Nun sollen im Rahmen der aktuellen Haushaltsdebatte, Nordwestmecklenburg bereitet für 2017 und 2018 einen Doppelhaushalt vor, rund 50000 Euro eingestellt werden, um zumindest zwei halbe Stellen (0,5 Stellen für den Übergang Schule-Beruf und 0,5 Stellen für Bildungsmonitoring) zu schaffen. Die Kreistagsabgeordnete und die Landrätin rühren nun die Werbetrommel, um die Finanzierung für das Projekt zu sichern. Kerstin Weiss: „Unser Ziel ist es, die Zahl der Ausbildungs- und Studienabbrecher zu sichern. Das ist vor allem deshalb wichtig, um den Jugendlichen eine Perspektive zu geben und Arbeitskräfte für die Region zu sichern.“ Denn derzeit ist der Fachkräftemarkt in Nordwestmecklenburg leer gefegt.

„Wir können es uns einfach nicht leisten, dass Jugendliche durchs Netz fallen“, bringt Simone Oldenburg ein weiteres Problem zur Sprache. Denn auch schwächere Schüler sollen die Chance haben, auf dem Ausbildungsmarkt zu bestehen. „Dafür ist es aber notwendig, dass man sie entsprechend vorbereitet. Und dafür brauchen die Schulen Unterstützung und Hilfe, allein können die Lehrer das nicht leisten.“ So sollen beispielsweise Kontakte hergestellt werden zu Firmen für Praktika, Berufsbörsen sollen mehr sein als ein schulfreier Tag. „Wir brauchen diese Stellen und ich hoffe, dass das Geld im Haushalt bleibt.“

Apropos Schulentwicklung: Das Papier zur Schulentwicklungsplanung in Nordwestmecklenburg für den Zeitraum von 2015 bis 2020 ist noch nicht genehmigt. Wie Landrätin Kerstin Weiss mitteilte, liegt der Entwurf in Schwerin, das Genehmigungsverfahren läuft. Weiss: „Wir rechnen mit einer zeitnahen Genehmigung.“

M. Prochnow

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