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Bürgermeister-Wahl: Helbig soll Beyer ablösen

Wismar Bürgermeister-Wahl: Helbig soll Beyer ablösen

CDU, FDP, Grüne und Für Wismar nominieren gemeinsam einen Bewerber

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Setzen auf einen Bewerber: René Fuhrwerk (Vorstandssprecher Bündnis90/ Die Grünen), Sabine Mönch-Kalina (Für-Wismar-Forum), Hannes Nadrowitz (Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes) und René Domke (Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Wismar).

Quelle: Foto: Hoffmann

Wismar. Für die Bürgermeister- Wahl am 15. April 2018 in Wismar schicken gleich vier Parteien/Gruppierungen einen Bewerber ins Rennen: CDU, FDP, Bündnis90/Die Grünen und das Für-Wismar-Forum setzen auf Hans-Martin Helbig.

OZ-Bild

CDU, FDP, Grüne und Für Wismar nominieren gemeinsam einen Bewerber

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Der 33-Jährige ist politisch ein eher unbeschriebenes Blatt. Er ist Mitglied im Kreisvorstand der FDP Wismar und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus des Kreistages .

Der Wirtschaftsjurist ist verheiratet und hat zwei Kinder. Studiert hat er an der Hochschule Wismar und an einer Universität in England. Beruflich ist Helbig im Bereich Vergaberecht bei der Kubus Kommunalberatung und Service GmbH tätig – ein Unternehmen kommunaler Spitzenverbände mit dem Auftrag, Beratungsleistungen, gutachtliche Dienstleistungen sowie Servicedienste für Kommunen und kommunale Einrichtungen zu erbringen.

Gegenüber der OZ sagte er gestern: „Es gibt in Wismar trotz der insgesamt guten wirtschaftlichen Entwicklung den Wunsch nach Veränderung. Ich denke an mehr Transparenz und Bürgernähe. Meine Kandidatur ist ein demokratisches Angebot aus der politischen Mitte. Ich denke, ich kann frischen Wind in viele Abläufe bringen.“

Die Parteispitzen haben gestern im Rathaus die Personalie erläutert. Helbig selbst war nicht anwesend. Sein Name wurde zunächst geheim gehalten, war aber schon im Vorfeld des Pressegespräches durchgesickert. Am 25. Oktober soll Hans-Martin Helbig um 18.30 Uhr in der Gerichtslaube des Rathauses offiziell vorgestellt werden. Publikum ist willkommen.

Fest steht bisher, dass Amtsinhaber Thomas Beyer (SPD, 57) sich der Bürgermeisterwahl stellt (OZ berichtete). Auch Linke und AfD haben Kandidaten angekündigt.

Die Nominierung eines gemeinsamen Kandidaten geht von der CDU aus. Gespräche mit der FDP gab es laut Hannes Nadrowitz, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, seit Anfang des Jahres. Parallel hätten auch Für-Wismar-Forum und Bündnis 90/Die Grünen Gespräche geführt.

Letztlich habe es Vorstellungsrunden mit Hans-Martin Helbig gegeben. In den vergangenen Tagen haben CDU, FDP, Grüne und Für Wismar getrennt Abstimmungen durchgeführt. Dabei sei Helbig mit deutlicher Mehrheit gewählt worden. Nur bei den Grünen fehlt noch die formale Nominierung, eine Probeabstimmung habe es gegeben.

Die Vertreter der drei Parteien und des FW-Forums betonen, dass Helbig „sowohl fachlich als auch menschlich für das Bürgermeisteramt mehr als geeignet“ ist. Das sei Grundvoraussetzung, um ihn als „überparteilichen Bürgermeister“ tragen zu können. „Hans-Martin Helbig soll nach mehr als 27 Jahren intransparenter Politik den von vielen Bürgern ersehnten Wandel zu einer bürgerfreundlichen, bürgerbeteiligenden und transparenten Politik schaffen“, heißt es in einem gemeinsamen Statement von Hannes Nadrowitz (CDU), René Domke (FDP), René Fuhrwerk (Bündnis 90/Die Grünen) und Marcel Schröder (Für-Wismar-Forum).

Nadrowitz sprach gestern von einem Wandlungsprozess der CDU. Damit spielte er auf die langjährige Partnerschaft mit der SPD in der Bürgerschaft an. „Wir brauchen einen Politikwechsel“, so Nadrowitz.

Sabine Mönch-Kalina (FWF) fordert einen Stilwechsel, René Domke redete von „Duckmäuserschaft“ in der Stadtverwaltung. Das erfordere einen anderen Führungsstil. René Fuhrwerk sieht Bedarf für mehr Bürgerbeteiligung.

Die Wahl

Am 15. April 2018 wird Wismars Bürgermeister gewählt. Termin einer möglichen Stichwahl ist der 29. April.

Bewerbungsschluss für Bewerber ist der 30. Januar 2018.

Die Amtszeit von Thomas Beyer

(Foto)

endet am 19. Juli 2018. Er hat sich erneut beworben.

Bei der letzten Bürgermeister-Wahl am 25. April 2010 hatte sich Thomas Beyer (SPD) mit absoluter Mehrheit durchgesetzt. Damals gab es fünf weitere Bewerber.

Heiko Hoffmann

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