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Daumen hoch für abgesenkte Bordsteine

Wismar Daumen hoch für abgesenkte Bordsteine

Wismars Rollstuhlfahrer begrüßen Verbesserungen am Marktplatz / Der gesamte Umbau kostet 210000 Euro

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Daumen hoch: Die Wismarer Rollstuhlfahrer Heiko Käkenmeister (51), Manfred Frenz (61) und Egon Kähler (60, v. l.) sind von den jetzt abgesenkten Bordsteinen am Marktplatz vor dem Stadthaus und dem Restaurant „Reuterhaus“ begeistert.

Quelle: Sylvia Kartheuser

Wismar. Die Hansestadt Wismar hat zwei Hindernisse für Rollstuhlfahrer abgebaut: Am Marktplatz hat sie vor dem Stadthaus und vor dem Restaurant Reuterhaus die Bordsteine abgesenkt. „Dafür sagen wir ganz herzlich: Danke“, sagt Manfred Frenz (61), Rollstuhlfahrer und Mitglied im Altstadt- sowie Berater im Behindertenbeirat.

Wenn wir vorher den Marktplatz überquert haben, hat der Rollstuhl geschaukelt wie auf hoher See.“Egon Kähler (60),

Wismar

Im Zuge der Neugestaltung des 100 mal 100 Meter großen Marktplatzes wurden zudem die alten Schlacksteine der Wege durch glatte Granitsteine ersetzt. Auch das wird von den Rollstuhlfahrern sehr begrüßt. Egon Kähler (60) erinnert sich: „Wenn wir vorher den Marktplatz überquert haben, hat der Rollstuhl geschaukelt wie auf hoher See.“ Nun sei alles glatt und schön.

210000 Euro kostet die Umgestaltung des Marktplatzes, mit der 2008 begonnen wurde. Der größte Teil der Baukosten kommt aus Städtebaufördermitteln, die Stadt zahlt noch 81000 Euro aus eigenen Mitteln.

„Die Absenkungen der Bordsteine und das neue Pflaster sind nicht nur für uns Rollstuhlfahrer eine Erleichterung.“ Manfred Frenz ist sicher, dass auch ältere Menschen mit Rollator oder Stock, aber auch Mütter mit Kinderwagen oder Karre die Veränderungen zu schätzen wissen. „Durch die Umgestaltung ist eine absolute Stolpergefahr gestoppt worden“, sagt der 61-Jährige.

So schön alles ist, einen Wunsch haben die Rollstuhlfahrer noch an die Stadt. „Sperrlinien in Fahrtrichtung wären vor den abgesenkten Bordsteinen sinnvoll“, erklärt Manfred Frenz. Sie könnten verhindern, dass Autofahrer die Überwege übersehen und sie einfach zuparken. „Das kommt immer wieder vor und wir müssen manchmal ziemlich weite Umwege fahren.“ Darüber ärgern sich Manfred Frenz, Heiko Käkenmeister, Egon Kähler und andere Rollstuhlfahrer jedes Mal — und Fußgänger übrigens auch.

Von Sylvia Kartheuser

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