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Debatte um „Baltischen Hof“

Boltenhagen Debatte um „Baltischen Hof“

Einige Gemeindevertreter sehen Projekt kritisch

Boltenhagen. . Im Ostseebad Boltenhagen sollen hochwertige Hotels entstehen. Darin sind sich die Gemeindevertreter seit Langem einig. Den Plänen eines Investors, auf dem Grundstück der ehemaligen „Villa Rehse“ am Dünenweg ein Vier-Sterne-Hotel mit etwa 65 Zimmern und Suiten zu bauen, stehen einige Kommunalpolitiker jedoch kritisch gegenüber. „Ich habe große Probleme mit dem Gebäude“, sagte Gemeindevertreterin Beatrix Bräunig (SPD) in der Sitzung der Gemeindevertretung. „So wie es jetzt geplant ist, verschandelt es die gesamte Nachbarschaft. Würde der Entwurf gespiegelt, wäre das aus meiner Sicht anders“, sagte sie.

Die Spiegelung des Entwurfs war dem Investor bereits vorgeschlagen worden, weil die Gemeinde gegen eine Einfahrt an der östlichen Grundstücksseite war. Der Investor würde den Entwurf aber lieber belassen und nur die Einfahrt auf die westliche Seite verlegen. Außerdem sagte er während der Gemendevertretersitzung zu, sich mit dem Hotel komplett an den Bebauungsplan halten zu wollen.

Trotzdem gibt es noch den Wunsch des Investors nach einer Teilungsgenehmigung, um das Hotel nach dem Wohnungseigentumsgesetz finanzieren zu können. „Deswegen werde ich keinesfalls zustimmen“, sagte Christiane Meier (CDU). „Eine Teilungsgenehmigung ist ein No-Go. Ich sehe da klar die Absicht, Ferienwohnungen zu bauen.“

Gemeindevertreter Olaf Claus (Bolte) hatte sich über ähnliche Planungen in Mecklenburg-Vorpommern informiert. „Über einen Eintrag in der Baulast könnten wir uns absichern, dass durch einen Weiterverkauf einer Suite daraus keine Ferienwohnung werden kann“, berichtete er von einem Beispiel.

Die Gemeindevertreter stimmten den Hotelplänen nach ihrer Diskussion mehrheitlich im Grundsatz zu, lehnten aber den Bau von Anlagen im Küstenschutzstreifen komplett ab. Strandtoiletten, Umkleiden und gastronomische Angebote waren vorgesehen. mab

OZ

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