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Dorf Mecklenburg erhöht Hundesteuer

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Gemeindevertreter beschließen veränderte Satzung / Sie tritt zum neuen Jahr in Kraft

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Für einen Hund werden ab 2017 statt 26 dann 40 Euro fällig.

Dorf Mecklenburg. Hundehalter müssen ab dem neuen Jahr mehr Steuern für ihren Vierbeiner bezahlen. Die Gemeindevertreter haben am Dienstagabend einstimmig eine veränderte Satzung beschlossen. Sie sieht vor, die jährlichen Steuersätze anzuheben.

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Gemeindevertreter beschließen veränderte Satzung / Sie tritt zum neuen Jahr in Kraft

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Für einen Hund werden dann 40 statt jetzt 26 Euro fällig. Für den zweiten Hund erhebt die Gemeinde eine Steuer von 80 statt bisher 62 Euro. Der dritte und jeder weitere Hund kostet den Halter 100 Euro pro Jahr statt jetzt 62 Euro.

Bei den als gefährlich eingestuften Hunden wird die Steuer erheblich angehoben. Beträgt sie bislang 208 Euro für einen und jeden weiteren Vierbeiner, hat der Halter jetzt für den ersten gefährlichen Hund 250 Euro und für jeden weiteren gefährlichen Hund 350 Euro zu berappen.

Als gefährliche Hunde gelten solche, bei denen aufgrund rassespezifischer Merkmale, Zucht, Ausbildung oder Abrichtung durch erhöhte Kampfbereitschaft und Angriffslust von einer Gefährdung für Mensch und Tier auszugehen ist. Die Satzung nennt Hunde der Rasen American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bull Terrier, Dogo Argentino, Dogue de Bordeaux, Fita Brasileiro, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Tosa Inu und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. Ferner sind gefährliche Hunde im Einzelfall solche, die einen Menschen oder ein Tier durch Biss geschädigt oder durch ihr Verhalten wiederholt Menschen oder Tiere gefährdet haben.

Die Hundesteuersatzung regelt auch, dass Halter auf Antrag von der Hundesteuer befreit werden können. Das gilt unter anderem für Blinden-, Dienst-, Sanitäts- und Rettungshunde. Die Dauer der Steuerbefreiung für Hunde, die aus dem Tierheim Dorf Mecklenburg vermittelt werden, wird von drei auf zwei Jahre verkürzt.

Die Gemeinde hat die bestehende Hundesteuersatzung, die zuletzt 2010 überarbeitet worden war, den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die jetzt erhobenen Steuersätze waren seit dem Jahr 2005 konstant.

„In der Haushaltsberatung im vergangenen Jahr hatten wir uns als Beitrag zur Konsolidierung vorgenommen, die Hundesteuer anzupassen“, erinnerte Bürgermeister Torsten Tribukeit (Die Linke) in der Gemeindevertretung daran, mithilfe von Mehreinnahmen auch aus der Hundesteuer das Haushaltsdefizit der Gemeinde verringern zu wollen. Der 1. stellvertretende Bürgermeister Daniel Schubert merkte an, dass Kommunen im Umkreis noch höhere Hundesteuersätze erheben würden als die Gemeinde Dorf Mecklenburg.

In der neuen Satzung werde ferner die Erhebung der Daten zur Ermittlung der Steuerschuldner neu geregelt. „Außerdem sind wir jetzt nicht mehr nur auf Hinweise von Bürgern angewiesen, wenn Hundehalter ihrer Anzeigepflicht nicht nachkommen“, erklärte der Bürgermeister. Er verwies auf die Möglichkeit, dass neben der Amtsverwaltung jetzt auch Privatpersonen mit der Kontrolle beauftragt werden können.

Die neue Hundesteuersatzung soll zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Haike Werfel

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