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Ehemaliger Stasi-IM in der Bürgerschaft

Wismar Ehemaliger Stasi-IM in der Bürgerschaft

Ein Mitglied der Wismarer Bürgerschaft war jahrelang als inoffizieller Mitarbeiter der Stasi tätig. Das verkündete Präsident Tilo Gundlack am Donnerstag. Um wen es sich handelt, wird nicht bekannt gegeben. Die Junge Union fordert den Rücktritt.

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Bei der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin wurden die Informationen über die Wismarer Bürgerschaftsmitglieder untersucht.

Quelle: Rainer Jensen

Wismar. Nun ist es bestätigt, ein Mitglied der Wismarer Bürgerschaft war als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi tätig. Das verkündete Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack (SPD) bei der Sitzung am Donnerstag. Nun fordert die Junge Union Wismar Nordwest-Mecklenburg das Mitglied auf, zurückzutreten. „Ein Stasi-IM in der Wismarer Bürgerschaft! Das ist Hohn und Spott für all diejenigen, die schwer unter dem DDR-Regime leiden mussten", sagt Kreisvorsitzender Hannes Nadrowitz

Außerdem verlangt die Junge Union öffentlich zu machen, wer diese Person ist. Dagegen spricht sich jedoch das Präsidium der Bürgerschaft aus, die Identität wird nicht bekannt gegeben.

Im Herbst 2014 beschloss die Bürgerschaft die Überprüfung aller Mitglieder bei der Stasi-Unterlagenbehörde zu veranlassen. Im April kam die Antwort des zuständigen Amtes aus Berlin: Ein Mitglied der Bürgerschaft war im Zeitraum 1969 bis 1970 und 1981 bis 1983 Inoffizieller Mitarbeiter für Sicherheit und im Zeitraum von 1970 bis 1981 Führungs-IM.

Vanessa Kopp

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Auf der Ackerfläche links neben der Medianklinik (grün) entsteht künftig ein Wohngebiet. Baubeginn soll voraussichtlich noch in diesem Jahr sein.

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