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Entscheidung zur Tressower Flüchtlingsunterkunft vertagt

Bobitz/Tressow Entscheidung zur Tressower Flüchtlingsunterkunft vertagt

Die Bobitzer Gemeindevertreter haben weiteren Informationsbedarf / Der Eigentümer stellt trotzdem einen Bauantrag

Bobitz/Tressow. Das Vorhaben, in der alten Gärtnerei im Bobitzer Ortsteil Tressow eine Notunterkunft für anerkannte Asylbewerber einzurichten (die OZ berichtete), hat einen Dämpfer erhalten. Die Gemeindevertreter haben die Entscheidung über den Antrag des Eigentümers DOT–KOM (das Kürzel steht für Demokratie, Teilhabe, Kommunikation) aufgeschoben.

Auf Antrag der Bürgermeisterin wurde der Beschluss in der jüngsten Gemeindevertretersitzung wieder von der Tagesordnung genommen. „Wir haben nach der Einwohnerversammlung am 7. März und dem Artikel in der OSTSEE-ZEITUNG zwei Tage später von den Bürgern so viele Reaktionen und auch neue Informationen erhalten, dass wir uns derzeit noch nicht in der Lage sehen, darüber zu entscheiden“, sagte Stefanie Uth (ptl.) auf OZ-Nachfrage. Sie habe immer betont, dass die Gemeindevertreter nichts über die Köpfe der Einwohner hinweg entscheiden werden. Nun wollen sich die Kommunalpolitiker einen weiteren Einblick verschaffen, so die Bürgermeisterin. Die endgültige Entscheidung werde in der Gemeindevertretersitzung am 9. Mai getroffen.

Das wiederum stellt das gesamte Projekt infrage. Nach Auskunft von Michael E. Deppe, Vorstandsmitglied von DOT–KOM, läuft die Frist zur Beantragung von Fördermitteln beim Bund und Paritätischen Wohlfahrtsverband am 31. März ab. „Ich bin sehr enttäuscht über die jetzige Entwicklung. Nicht nur, dass die Entscheidung über die Nutzungsänderung vertagt wurde. Auch das Bauamt will jetzt auf einmal deutlich mehr Unterlagen über Sicherheitsaspekte und Brandschutz haben. Vorher hieß es noch, dass das über ein vereinfachtes Verfahren laufen kann“, sagte er. Und nicht nur die Fördermittelfrist läuft Ende März ab: Die derzeit von dem Verein in der Jugendscheune des Schullandheims Neukloster betriebene Notunterkunft für Flüchtlinge muss bis 1. April geräumt sein. „Von da an werden wir dieses Angebot nicht mehr bereitstellen können“, so Deppe. Trotzdem wolle er sowohl den Bau- als auch den Förderantrag stellen. Parallel wolle er Kontakt mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter aufnehmen, um das langfristige Vorhaben, in der alten Gärtnerei wieder eine Ausbildungsstätte zu etablieren, voranzutreiben.

Von Peter Täufel

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