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Hohenkirchen Entwicklung im Ortsteil ordnen

Gemeinde Hohenkirchen stellt für die Dorfmitte von Hohen Wieschendorf einen Bebauungsplan auf

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Das Golfhotel in Hohen Wieschendorf soll, so der Wunsch der Gemeindevertreter, wieder belebt werden.

Quelle: Foto: Robert Niemeyer

Hohenkirchen. Hohen Wieschendorf, Ortsteil der Gemeinde Hohenkirchen, ist mehr als Marina und Ferienhäuser. Für jenen Bereich hat die Gemeinde gerade den Entwurf des Bebauungsplans und dessen Auslegung beschlossen (die OZ berichtete). Nun soll auch die Dorfmitte des Ortsteils entwickelt werden. Die Gemeindevertreter haben für die Aufstellung eines Bebauungsplanes gestimmt. „Damit können wir die Entwicklung in dem Ortsteil ordnen“, sagte Bürgermeister Jan van Leeuwen (CDU).

OZ-Bild

Gemeinde Hohenkirchen stellt für die Dorfmitte von Hohen Wieschendorf einen Bebauungsplan auf

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Tourismus und Wohnen

 

Ein wichtiges Ziel: Tourismus und Wohnen miteinander vereinbar zu machen. Durch die Ferienhäuser am Anleger und Tagesgäste werden durch die Ortslage künftig deutlich mehr Autos fahren. „Um die Auswirkungen zu minimieren, soll das Straßennetz neu strukturiert werden. Damit sollen die gesunden Wohn- und Lebensverhältnisse gewahrt, gleichzeitig aber eine touristische Entwicklung möglich werden“, sagte Li Patzelt vom Planungsbüro Mahnel.

Der Bebauungsplan wird einer der umfangreichsten von Hohenkirchen. Der Bereich wird im Norden und Nordosten begrenzt durch den Golfplatz, im Osten und südlich der Straße Zum Anleger durch landwirtschaftliche Flächen und Teile des Bebauungsplans „Anleger Hohen Wieschendorf“. Im Süden bilden Wiesen und Felder die Grenze und im Westen weitere landwirtschaftliche Flächen sowie die Grundstücksgrenzen an den Straßen Zur Huk und Am Golfplatz. „Der Geltungsbereich ist so groß, dass die Gemeinde ihn abschnittsweise umsetzen kann“, erklärte die Planerin.

Golfplatz dauerhaft sichern

Ein wichtiges städtebauliches Ziel des Bebauungsplanes wird es sein, die Nutzung des Golfplatzes dauerhaft zu sichern. Zudem soll die Infrastruktur für den Golfplatz verbessert werden. Dazu gehört aus Sicht des Planungsbüros zum Beispiel eine verbesserte Zufahrt. Der neue Bebauungsplan wird auch das ehemalige Golfhotel einschließen, das derzeit noch im Außenbereich liegt. Nur so kann es mit sicherem Planungsrecht in das städtebauliche Gesamtkonzept der Gemeinde integriert werden. „Der Bebauungsplan ist auch wichtig, wenn der Golfplatz aufgewertet werden soll, zum Beispiel durch einen Indoor-Golfplatz“, beschrieb Planerin Li Patzelt.

Zwei Sicherungen der Planung

Ebenfalls von den Gemeindevertretern beschlossen: die Veränderungssperre und ein besonderes Vorkaufsrecht im Bereich des neuen Bebauungsplans. „Das sind zwei Instrumente für unsere Planungssicherheit“, sagte Bürgermeister Jan van Leeuwen (CDU). Der erste Beschluss sichert der Gemeinde zu, dass sie über jede geplante bauliche Veränderung in dem Plangebiet informiert werden muss, der zweite, dass sie gefragt werden muss, wenn ein Eigentümer ein bebautes oder unbebautes Grundstück verkaufen will.

„Mit diesem B-Plan können wir die Entwicklung für Hohen Wieschendorf abschließen“, sagte Jan van Leeuwen. Der Bürgermeister ergänzte: „Als nächstes müssen wir uns unbedingt die Planung für Hohenkirchen vornehmen.“ Das sei schließlich der zentrale Ort, der Ort mit der Kirche und der Ort, der der Gemeinde ihren Namen gab.

Sylvia Kartheuser

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