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Fast acht Millionen Euro fließen in Schule, Straßen, Kita

Fast acht Millionen Euro fließen in Schule, Straßen, Kita

Amtsleiter Eckhard Rohde über Bauvorhaben in Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen

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Dorf Mecklenburg. Die neun Gemeindevertretungen im Amtsbereich Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen beschließen in diesen Tagen ihre Haushalte für 2017 oder haben sie bereits beschlossen.

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Amtsleiter Eckhard Rohde über Bauvorhaben in Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen

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Der Amtsbereich Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen

Eckhard Rohde leitet die Amtsverwaltung in Dorf Mecklenburg.

Über die wichtigsten Bauvorhaben hat die OSTSEE-ZEITUNG mit Eckhard Rohde, dem Leiter der Amtsverwaltung, gesprochen.

Worauf liegt der Schwerpunkt der Investitionen?

Eckhard Rohde: Es sind Sanierungsmaßnahmen in sehr umfangreichem Maße für insgesamt 7,787 Millionen Euro. Das Geld wird vor allem in eine Schule, Kita und mehrere Straßen investiert.

Was wird am teuersten?

Bad Kleinen will für 2,1 Millionen Euro die Regionale Schule mit Grundschule sanieren. Der Brandschutz genügt den hohen Standards nicht mehr. Auch die Elektrik muss erneuert werden. Die Grundschule ist mit einem Personenaufzug ausgestattet, um Kinder im Rollstuhl unterrichten zu können. Einen Aufzug soll nun auch die Regionalschule erhalten, damit gehbehinderte Kinder sie weiterhin besuchen können. Das Land fördert das Bauhaben mit 1,3 Millionen Euro.

In welcher Kindertagesstätte sind Bauarbeiten geplant?

Die integrative Kita „Uns Flinkfläuter“ in Bad Kleinen muss erweitert werden. Sie erhält einen Anbau. Hier sollen zwei Gruppenräume für zwölf Krippenkinder entstehen. Für die Kosten in Höhe von insgesamt 700000 Euro erhält die Gemeinde ebenfalls einen Zuschuss vom Land. Das Innenministerium hat 400000 Euro zugesagt. Ende März werden die Gewerke ausgeschrieben. Baubeginn soll Mitte Juni sein, die Fertigstellung ist für Januar 2018 geplant.

Wie ist der aktuelle Stand auf dem Mühlengelände in Bad Kleinen?

Das Silo dort ist entkernt, sodass nun der Abriss geplant werden kann. Dafür liegt eine prinzipielle Förderzusage vom Wirtschaftsministerium vor. Es könnte sich vorstellen, auch den Abriss der weiteren Gebäude bis zu 90 Prozent zu fördern, weil er für die wirtschaftliche Entwicklung des Mühlengeländes notwendig ist. Für die Abbruchkosten ist eine Million Euro veranschlagt. Ein Förderantrag ist beim Landesförderinstitut gestellt. Die Zusage steht aus.

Wie geht es beim Bauvorhaben „Bahnhof Bad Kleinen“ weiter?

Die Gemeinde und die Deutsche Bahn werden den Bahnhofsvorplatz gemeinsam umgestalten. Dafür sind 757000 Euro vorgesehen. Das Infrastrukturministerium hat zugesagt, davon 75 Prozent zu zahlen, das sind 567750 Euro. Darüber hinaus teilen sich die Bahn und die Gemeinde den noch offenen Betrag.

Welche Straßen im Amtsbereich werden saniert?

Die Gemeinde Bobitz will die Dambecker Straße für 925000 Euro erneuern und komplett asphaltieren. Sie rechnet mit einer 75-prozentigen Förderung in Höhe von 601000 Euro.

Ein weiteres Projekt ist der Ausbau des Pappelweges und der Lindenallee 1 bis 6 in Ventschow. Ein Schotterweg, der asphaltiert werden soll. Die Kosten dafür betragen etwa 456000 Euro. Die Gemeinde hat Fördermittel in Höhe von 323500 Euro beantragt.

Zudem soll die Straße in Gallentin in einem zweiten Bauabschnitt vom Tunnel bis zum Kreuzungsbereich ausgebaut werden. Auch dafür wurde ein Fördermittelantrag gestellt. Hier soll der Zuschuss rund 295000 Euro betragen.

Wann rechnen Sie mit den Förderzusagen?

Alle drei Baumaßnahmen wurden beim Landkreis Nordwestmecklenburg bis Oktober zur Förderung eingereicht. Wir erwarten die Zusagen im März.

Gibt es weitere Straßenbauvorhaben?

Ja, gemeinsam mit dem Straßenbauamt Schwerin. In Karow wird der Rad- und Gehweg an der Bundesstraße 105 im Herbst erweitert beziehungsweise neu gebaut und damit die Lücke zwischen Wismar und Dorf Mecklenburg im Radwegenetz geschlossen. Von den etwa 400000 Euro Baukosten zahlt das Land 353000 Euro. Da im Zuge dieser Maßnahme die Straßenbeleuchtung erneuert werden muss, stellt die Gemeinde auf LED-Technik um. Die Kosten von rund 194000 Euro erhält sie zur Hälfte gefördert.

In Groß Krankow, einem Ortsteil der Gemeinde Bobitz, will das Straßenbauamt die Fahrbahn komplett erneuern. In diesem Zusammenhang plant der Zweckverband Wismar, die Wasser- und Abwasserleitungen zu sanieren. Und die Gemeinde will einen Gehweg im Ort bauen. Insgesamt sind dort 160000 Euro eingeplant. Davon soll das Land 104000 Euro fördern.

Wird in diesem Jahr der Vorfluter in Martensdorf ausgebaut?

Ja, der Vorflutgraben vom „Roten See“ bis zur Bundesstraße 208 wird erneuert beziehungsweise ausgebaut im Rahmen der Verbesserung des Binnenhochwasserschutzes. Die Gemeinde Metelsdorf wird gemeinsam mit dem Wasser- und Bodenverband „Wallensteingraben-Küste“ das Bauvorhaben realisieren. Es kostet 800000 Euro. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt gibt einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent. Interview: Haike Werfel

Der Amtsbereich liegt in der Mitte des Landkreises Nordwestmecklenburg. Das Amtsgebiet umfasst knapp 217 Quadratkilometer.

13658 Einwohner leben in den neun Gemeinden des Amtsbereiches: Bad Kleinen als größte Kommune, Barnekow, Bobitz, Dorf Mecklenburg, Groß Stieten, Hohen Viecheln, Lübow, Metelsdorf und Ventschow.

Im Oktober 2004 wurden die Ämter Dorf Mecklenburg und Bad Kleinen zum Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen zusammengelegt. Am 1. Januar 2005 kamen die Gemeinden Barnekow und Gägelow aus dem Amt Gägelow dazu. Es wurde aufgelöst.

OZ

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