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Für mehr Sicherheit: Metelsdorf beantragt Tempo 30

Metelsdorf Für mehr Sicherheit: Metelsdorf beantragt Tempo 30

Landkreis soll Geschwindigkeit in der Mecklenburger Straße begrenzen / Gemeinde sieht vor allem Schulkinder gefährdet / Lärm durch Laster nervt Anwohner

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Auch mit den Gutachten hätten wir keinen Erfolg gehabt.“Ulrich Gilde (SPD), Bürgermeister

Quelle: nw

Metelsdorf. Die Mecklenburger Straße in Metelsdorf soll künftig ab der B 208 bis hinter das Wohngebiet „Am Gross Bütt“ nur noch mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h befahrbar sein. Einen entsprechenden Antrag wird die Gemeinde Metelsdorf bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises stellen. Mit Beginn des straßenbegleitenden Radweges in Richtung Dorf Mecklenburg sollen dann wieder 50 km/h erlaubt sein.

Darauf haben sich die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung geeinigt. Sie wollen mit dieser Geschwindigkeitsbegrenzung jene Autofahrer bremsen, die rücksichtslos durch das Dorf rasen. Denn die Mecklenburger Straße ist eine Durchfahrtsstraße. Vor allem Kinder, die sie auf ihrem Schulweg passieren müssen, sehen die Gemeindevertreter gefährdet. Außerdem soll die Lärmbelästigung der Anwohner, verursacht vor allem durch den Schwerlastverkehr, mithilfe des Tempolimits eingedämmt werden.

Den genannten Bereich der Mecklenburger Straße als 30-km/hZone ausweisen zu lassen, ist bereits ein weiterer Versuch der Gemeindevertreter für mehr Sicherheit der Fußgänger im Dorf. Ursprünglich wollte die Gemeinde ein Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse von 7,5 Tonnen durchsetzen. Doch den Antrag für eine sogenannte Teileinziehung, die dafür erforderlich gewesen wäre, lehnte der Landkreis Ende Oktober ab.

Dagegen hat die Gemeinde Metelsdorf Mitte November Widerspruch eingelegt. Die Gemeindevertreter überlegten anschließend, ob sie mithilfe eines Baugrund- und eines Schallgutachtens ihren Widerspruch gegen die Entscheidung des Landkreises untermauern sollten. Die hätten allerdings mehrere Tausend Euro gekostet. Im März beschlossen die Volksvertreter, zunächst einen Termin mit dem Landkreis zur Widerspruchserörterung zu vereinbaren.

Diese Anhörung fand Mitte Mai statt. „Wir mussten erfahren, dass wir wahrscheinlich auch mit den beiden Gutachten keinen Erfolg auf Teileinziehung der Mecklenburger Straße haben würden“, berichtete Bürgermeister Ulrich Gilde (SPD). Er und seine Stellvertreterin Petra Schmidt (CDU) hatten an der Anhörung teilgenommen und die Argumente der Gemeinde nochmals dargelegt.

Gegen eine Teileinziehung spreche laut Kreisverwaltung, dass die Mecklenburger Straße nach 1990 auf sechs Meter als Durchgangsstraße ausgebaut worden ist, um den Fahrzeugverkehr aufnehmen zu können.

Das Aufkommen sei nach Auffassung des Landkreises aber nicht übermäßig groß, sondern normal, wie eine Verkehrszählung ergeben haben soll. Viele Leute würden einfach dem Navi hinterherfahren, meinte Gilde.

Die Gemeindevertreter nahmen nun ihren Widerspruch vom November gegen die straßen- und wegerechtliche Entscheidung des Landkreises zurück.

Haike Werfel

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