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Gerhard Rappen ist Amtsvorsteher

Klütz Gerhard Rappen ist Amtsvorsteher

Klütz und Boltenhagen wollten keinen Kandidaten aus dem Amtsausschuss

Klütz. Riesenüberraschung bei der Wahl des Amtsvorstehers in Klütz: Nachdem weder für Dietrich Neick noch für Mandy Krüger die Stimmen reichten, wurde der ehemalige stellvertretende Landrat Gerhard Rappen (CDU) vorgeschlagen und auch gewählt.

Nach dem Rücktritt von Renate Menzel als Amtsvorsteherin im Amt Klützer Winkel Anfang Mai wurde am Montag im Amtsausschuss ein Nachfolger gewählt. Doch in zwei Wahlgängen reichten die Stimmen weder für Dietrich Neick, Bürgermeister von Kalkhorst, noch für Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger.

Stattdessen stellte der Boltenhagener Hans-Otto Schmiedeberg (CDU) den Antrag, Kandidaten vorzuschlagen, die nicht Mitglied im Amtsausschuss sind. Daraufhin schlug der Klützer Bürgermeister Guntram Jung (CDU) seinen Parteikollegen Gerhard Rappen vor. Der ehemalige stellvertretende Landrat von Nordwestmecklenburg befindet sich seit dem vergangenen Jahr im Ruhestand und soll nun das Amt wieder in ruhiges Fahrwasser führen.

Zur Wahl angetreten war auch Jürgen Mevius, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Hohenkirchen, doch auch für ihn gab es keine Mehrheit. Mit der Wahl von Gerhard Rappen haben die CDU-geführten Kommunen Klütz und Boltenhagen ihren Wunschkandidaten an der Spitze des Amtes. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) und Dietrich Neick (Freie Wähler Kalkhorst) einige Probleme miteinander haben.

Jung hatte bei seinem Vorschlag argumentiert: „Gerhard Rappen hat mehr als zwei Jahrzehnte die Kreisverwaltung geleitet, er hat viel Fachwissen sowie sehr gute Verbindungen zum Landkreis und zum Innenministerium. Er wäre auch eine Stütze für den neuen Leitenden Verwaltungsbeamten und er könnte das Amt gut nach außen vertreten.“

Nach seiner Wahl dankte Gerhard Rappen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe auf Unterstützung der Mitarbeiter und des Amtsausschusses. Ich werde mich als nächstes mit den Bürgermeistern und der Leitenden Verwaltungsbeamtin besprechen, wo aktuell Schwierigkeiten sind“, sagte Rappen. Zudem müsse besprochen werden, wie die LVB-Stelle neu besetzt wird. Derzeit können Bewerbungen abgegeben werden. Auch in Gesprächen mit den Verwaltungsmitarbeitern möchte der 61-Jährige aus Oberhof erfahren, wo es im Moment gut läuft und wo Probleme bestehen.

Im Vergleich zur Kreisverwaltung ist das Amt Klützer Winkel mit seinen 26 Mitarbeitern recht überschaubar. Dennoch sagt Rappen: „Meine Aufgabe ist aber nicht ohne. Wir haben noch schwierige Zeiten vor uns.“

Malte Behnk und Michael Prochnow

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