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Groß Stietens Bürgermeister zu Ministerbesuch nicht eingeladen

Groß Stieten Groß Stietens Bürgermeister zu Ministerbesuch nicht eingeladen

Der Bürgermeister und die Gemeindevertreter haben vom Besuch der Sozialministerin in Groß Stieten vor einer Woche erst aus der OSTSEE-ZEITUNG erfahren.

Groß Stieten. Der Bürgermeister und die Gemeindevertreter haben vom Besuch der Sozialministerin in Groß Stieten vor einer Woche erst aus der OSTSEE-ZEITUNG erfahren. Sie zeigten sich in ihrer Sitzung am Mittwochabend sehr verwundert darüber, dass die Gemeinde darüber nicht informiert gewesen war. Birgit Hesse hatte gemeinsam mit Landrätin Kerstin Weiss (beide SPD) am vergangenen Donnerstag die Flüchtlingsunterkunft in der Ringstraße 9 besucht, um sich darüber zu informieren, welche Probleme es bei der Integration vor Ort gibt.

„Das ist schade, dass die Gemeinde nicht informiert war. Auch wir wären gerne unsere Probleme losgeworden“, sagte Bürgermeister Steffen Woitkowitz (parteilos). Sein 2. Stellvertreter Heinz Skanska (CDU) wird noch deutlicher. Er sei geradezu erbost darüber, dass die Gemeinde nicht eingeladen gewesen war. „Es findet kein Deutschunterricht mehr statt, weil kein Flüchtling mehr kommt“, sagte Skanska. „Und das Licht im Haus brennt immer noch ständig.“

Auf Nachfrage der OZ erklärte gestern die persönliche Referentin der Landrätin, dass sich die Kreisverwaltung nicht veranlasst sah, den Bürgermeister einzuladen. „Es war ein Termin des Sozialministeriums“, begründete Monika Mahlke. Sie wolle das aber zukünftig im Blick haben und das jeweilige Ministerium darauf ansprechen. Christian Moeller, Pressesprecher der Sozialministerin, mit dem Versäumnis konfrontiert, verwies auf die Kurzfristigkeit, mit der der Termin zustande gekommen sei. „In der Regel laden wir noch die Landtagsabgeordneten der örtlichen Wahlkreise dazu ein. Das war hier auch nicht der Fall.“

Aktuell sind in Groß Stieten 103 geflüchtete Menschen in den beiden sanierten Wohnblocks in der Ringstraße und im Siedlungsring untergebracht. Ihnen würden sowohl die SG Groß Stieten als auch die Gemeinde Sportaktivitäten anbieten. Auf dem Sportplatz könnten sie Fußball und im Dorfgemeinschaftshaus Tischtennis spielen. Zudem habe sich der Bürgermeister mit dem Verein „Soziale Initiative“

verständigt, sich ebenfalls in die Betreuung einzubringen.

Von Haike Werfel

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