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Hohen Viecheln: Neubau wird teurer

Hohen Viecheln Hohen Viecheln: Neubau wird teurer

Gemeinde plant Feuerwehrgebäude mit Gemeinschaftshaus für 2,2 Millionen Euro

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Wir werden daran arbeiten, die Bau- summe zu drücken.Lothar Glöde, Bürgermeister Hohen Viecheln

Hohen Viecheln. Nun steht es fest: Die veranschlagten Kosten für den Bau des kombinierten Feuerwehrgebäudes mit Dorfgemeinschaftshaus betragen fast 2,2 Millionen Euro.

Ursprünglich waren es rund 890000 Euro. „Das war allerdings die erste grobe Schätzung, nur für das Feuerwehrgebäude, ohne das Drumherum und den Anteil für das Dorfgemeinschaftshaus“, erklärt Hohen Viechelns Bürgermeister Lothar Glöde (SPD) auf Nachfrage der OZ. Auf der jüngsten Sitzung informierte er die Gemeindevertreter über die aktuelle Kostenberechnung.

„Im Januar und Februar habe ich bereits Gespräche mit den zuständigen Ministerien in Schwerin geführt und eine mündliche Förderzusage erhalten“, so Glöde. Ihm wurde signalisiert, dass über eine Sonderbedarfszuweisung des Landes 75 Prozent der Kosten für das Feuerwehrgebäude gefördert werden könnten. Für den Kostenanteil des Dorfgemeinschaftshauses seien 65 Prozent Förderung über den Topf Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (Eler) möglich.

1875000 Euro beträgt nun die konkrete Kostenberechnung für die von den Gemeindevertretern ausgewählte Variante. Darin enthalten sind nun auch die rund 400000 Euro für den Dorfgemeinschaftshaus-Anteil, den benachbarten Übungsplatz sowie die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen. „Diese Summe ist aber ohne Einbeziehung der Planungskosten. Die schlagen nochmal mit 300220 Euro zu Buche“, teilt der Bürgermeister mit. Nach Abzug der maximal möglichen Fördersumme bliebe für die Gemeinde ein Eigenanteil von etwa 800000 Euro übrig.

„Wir werden auf jeden Fall daran arbeiten, die Gesamtbausumme noch zu drücken“, verspricht Lothar Glöde und denkt dabei unter anderem an die Kalkulation der Wärmeversorgung, die in seinen Augen mit 85 000 Euro zu hoch veranschlagt ist. Generell soll der Eigenanteil über den Verkauf von in Gemeindebesitz befindlichen Immobilien sowie Land finanziert werden. „Wir besitzen noch 70 Hektar Ackerland – mit einem Wert von derzeit 20 000 Euro pro Hektar“, verrät der Bürgermeister. Generell prüfe der Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes, ob der Neubau angemessen ist, erst dann erfolge die Förderung, so Glöde.

Die Gemeinde hat keine Alternative zu einem Neubau der Feuerwache. „Die Feuerwehrunfallkasse hat eindeutige Auflagen erteilt, die im und am alten Feuerwehrgebäude nicht umsetzbar sind“, erklärt Ortswehrführer und Gemeinderatsmitglied Rando Sloboda.

Das aus den 1930er Jahren stammende Gebäude wird seit Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1950 von dieser als Gerätehaus genutzt. „Wir haben derzeit 30 Aktive in der Wehr. Das heißt, es müssen mindestens 15 Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden sein – unmöglich bei der jetzigen Lage“, so Sloboda. Hinzu kämen die laut Feuerwehrunfallkasse unzureichenden Sanitäranlagen.

Voraussichtlich im Februar oder März soll die Ausschreibung für die Arbeiten erfolgen. Bauende muss laut Glöde im Herbst 2019 sein, um die Förderrichtlinien einzuhalten.

Peter Täufel

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