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Bürgermeister informierte Einwohner über Kita-Anbau, Straßenreinigung und neue Laternen

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Etwa 50 Menschen der Gemeinde Hornstorf kamen am Dienstagabend zur Einwohnerversammlung in den „Hornstorfer Krug“.

Quelle: Foto: Carolin Riemer

Hornstorf. Entlastung oder Strafe? Der Vorschlag, dass Einwohner der Gemeinde Hornstorf künftig eine Gebühr zahlen sollen, damit die Gehwege von einer Firma gesäubert werden, kam nicht bei allen gut an. Etwa 50 Menschen folgten am Dienstagabend der Einladung zur Einwohnerversammlung in den „Hornstorfer Krug“.

Straßenreinigung

Für einen Meter Gehweg müssten die Anwohner pro Jahr einen Euro Gebühr zahlen. Eine Summe, die Bürgermeister Andreas Treumann als „erschwinglich“ bezeichnet. Einmal monatlich würde dann der Bürgersteig gereinigt werden. Und im Winter müsste kein Hornstorfer mehr Schnee fegen. Die neue Straßenreinigungssatzung sei noch nicht von den Gemeindevertretern beschlossen, sagte Treumann.

„Allerdings hätten wir dann ein einheitliches und gepflegtes Bild in unserem Ort.“ Die Überlegung sei nötig geworden, weil nicht alle Anwohner ihrer Pflicht nachkommen. „Einige erledigen es sehr ernsthaft, an manchen Orten läuft es aber gar nicht“, erklärte Treumann und verwies auf die Dringlichkeit: „Läuft der Schmutz in unsere Anlage für Niederschlagswasser, verdreckt diese und geht kaputt.“

Erweiterung Kita

Mehr Zuspruch fand hingegen die geplante Erweiterung des Kindergartens. Nachdem im vergangenen Jahr bereits 15 neue Plätze für die Drei- bis Sechsjährigen geschaffen wurden, reicht die Kapazität noch immer nicht aus. „Wir sind bis Juli 2018 voll ausgebucht“, sagte Treumann. Die Gemeinde reagierte und kaufte das Nachbarhaus der Einrichtung. Hier wird in den kommenden Monaten Platz für zwei zusätzliche Krippen- und zwei Kindergartengruppen geschaffen. Etwa 60000 Euro lässt die Gemeinde sich den Kita-Anbau kosten. Außerdem wurden zwei weitere Erzieherinnen eingestellt.

Neue Straßen, modernes Licht

Auch über voranschreitende Bauarbeiten gab Andreas Treumann Auskunft. Noch in diesem Jahr soll die Straße „Am Run’n Barg“ fertig werden. 29 Baugrundstücke sind erschlossen, ein Teil von ihnen ist bereits verkauft. In Hornstorf bekommen die Haupt- und Bergstraße moderne und kostensparende LED-betriebene Straßenlaternen. Auch das Gewerbegebiet in Kritzow erstrahlt im Laufe des Jahres im LED-Lichterglanz. 70 000 Euro kostet die Umstellung, für die die Gemeinde Fördermittel in Höhe von 40 000 Euro bekommt.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Gemeinde sei die Standortentwicklung hinsichtlich des Gewerbes. Neue Firmen sollen sich in und um Hornstorf ansiedeln, damit die Orte weiterhin von der Gewerbesteuer profitieren. Eine Zusammenarbeit mit Wismar laufe bereits, allerdings habe es noch keine Anfragen von Gewerbetreibenden gegeben, informierte der Bürgermeister.

Den Sorgen der Anwohner, dass sich Unternehmen ansiedeln, die die Luft verpesten oder Lärm verursachen, trat Treumann entgegen: „Wir schauen, was es für Angebote gibt, und entscheiden dann zum Wohle der Gemeinde. Wir leben alle hier und keiner will, dass ein Gewerbe die Lebensbedingungen verschlechtert.“

Zahl der Einwohner konstant

1109 Einwohner leben aktuell in der Gemeinde Hornstorf. Den prozentual größten Zuzug erlebte Ruggow. Während im Vorjahr 58 Menschen in dem Örtchen lebten, sind es nun 65. Lediglich die Einwohnerzahl in Rohlstorf verringerte sich in den vergangenen zwölf Monaten. Sechs Menschen kehrten dem Dorf den Rücken. Hornstorf konnte 23 neue Einwohner für sich gewinnen.

Carolin Riemer

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