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Innenminister stärkt Feuerwehrleuten den Rücken

Rüting/Schwerin Innenminister stärkt Feuerwehrleuten den Rücken

Nach der Festnahme eines 20-jährigen Tatverdächtigen, dem vorgeworfen wird, von Mai bis Juli dieses Jahres insgesamt acht Brände in und um Rüting bei Grevesmühlen ...

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Von Mai bis Juli hat es in und um Rüting mehrere Brände gegeben.

Quelle: Karl Ernst Schmidt

Rüting/Schwerin. Nach der Festnahme eines 20-jährigen Tatverdächtigen, dem vorgeworfen wird, von Mai bis Juli dieses Jahres insgesamt acht Brände in und um Rüting bei Grevesmühlen gelegt zu haben (die OZ berichtete am Sonnabend), hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) zu Wort gemeldet. „Der Imageverlust, den der brandstiftende Feuerwehrmann für seine Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Land gebracht hat, ist enorm. Feuerwehrfrauen und -männer sollen Leben retten und Brände löschen. Diesen Kodex wahren auch 99,9 Prozent unserer ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer", machte Caffier deutlich.

Gleichzeitig stellte der Innenminister fest, dass die Arbeit der Feuerwehren heute bei rückläufiger Anzahl der Brände insgesamt nur noch zu einem geringen Teil aus Löscharbeit bestehe. Der größte Teil seien Hilfeleistungen und Präventionsarbeit.

„Das kann für Heranwachsende, die bei der freiwilligen Feuerwehr vor allem zu ,Helden’ werden wollten, zu Langeweile oder sogar einer Demoralisierung führen, aus der es für einige wenige nur noch einen Ausweg gibt: selbst Brände zu legen“, erklärte Caffier mit Blick auf den vermutlichen Rütinger Serientäter. Für den Christdemokraten bestehe das wahre „Heldentum“ aber in der täglichen Bereitschaft zu diesem Ehrenamt.

Der Tatverdächtige soll an den Löscharbeiten als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rüting beteiligt gewesen sein. Sechs Brandstiftungen habe der Mann eingeräumt.

Bei den Feuern entstand nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Schaden von mehr als 120000 Euro. Allein beim Brand eines Carports mit vier Autos am 23. Mai belief sich der Schaden demnach auf 100 000 Euro. Am 17. Mai soll der Mann 600 Ballen Stroh angezündet haben – der Schaden dort: 18000 Euro. Dem 20-Jährigen werden zudem Brandlegungen an Hecken um Rüting zur Last gelegt. Offen blieb zunächst, wie die Ermittler dem Mann auf die Spur gekommen sind.

OZ

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