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Land lehnt Förderantrag für Mensa-Bau in Dorf Mecklenburg ab

Dorf Mecklenburg Land lehnt Förderantrag für Mensa-Bau in Dorf Mecklenburg ab

Bürgermeister und Amtsleiter wehren sich gegen Vorwürfe

Dorf Mecklenburg. Auf dem Weg zur Schulmensa hat die Gemeinde Dorf Mecklenburg einen ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Wie Bürgermeister Torsten Tribukeit (Die Linke) die Gemeindevertreter am Dienstagabend nach Anfrage von Wolfgang Glaner (SPD) informierte, hat das Innenministerium einen Förderantrag auf Kofinanzierung im März abgelehnt.

 

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Ich bin‘s leid zu hören, dass du‘s besser kannst.“Bürgermeister Torsten Tribukeit (Linke) zu Wolfgang Glaner

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Die Förder- regularien haben sich geändert.“Eckhard Rohde, Leiter des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen

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Ich bin‘s leid zu hören, dass du‘s besser kannst.“Bürgermeister Torsten Tribukeit (Linke) zu Wolfgang Glaner

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Die Förder- regularien haben sich geändert.“Eckhard Rohde, Leiter des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen

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Der Neubau einer Schulmensa einschließlich Übungsräume für die Bläserklassen der Kooperativen Gesamtschule (KGS) „Tisa von der Schulenburg“ ist mit 2,2 Millionen Euro die größte geplante Investition der Gemeinde. Das Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen hatte laut Verwaltungschef Eckhard Rohde im Oktober fristgerecht 690000 Euro als Sonderbedarfszuweisung beim Innenministerium beantragt, weil die Gemeinde ihren Eigenanteil für das Bauvorhaben nicht aufbringen kann.

Sie hofft außerdem auf eine Förderung durch die Europäische Union, die Mittel reicht der Landkreis aus. Als Eigenanteil hat die Gemeinde für dieses Jahr 541000 Euro in ihrem Haushalt vorgesehen.

Nach dem negativen Bescheid vom Land monierte Wolfgang Glaner, 2. Stellvertreter des Bürgermeisters, dass bei der Beantragung der Fördermittel etwas nicht richtig gelaufen sein könne. Eckhard Rohde erwiderte, das Amt müsse alle Möglichkeiten ausschöpfen, um so viel Förderung wie möglich für die Gemeinde zu erreichen und dadurch Schaden von ihr abzuwenden. Die Förderregularien hätten sich geändert, die Projekte würden jetzt mit Punkten bewertet, sodass sich eine Rangfolge ergibt. Wenn die Zuwendungen für Baumaßnahmen mehr als 500000 Euro betragen, muss jetzt auch noch der Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) des Landes das Projekt prüfen, erläuterte Rohde.

Glaner, seit über 20 Jahren Unternehmensberater, bekräftigte, dass er mit seinen Förderanträgen bisher erfolgreich gewesen sei. Woraufhin Thomas Mehlich (Grüne) ihn an seine Worte erinnerte, dass er in dieser Sache mit der Finanzministerin reden wollte, weil er sie persönlich kenne. (Heike Polzin stammt aus Schimm und ist wie Glaner SPD-Mitglied.) „Wenn du weißt, wie‘s geht, dann geh‘

ins Amt und mach!“, forderte Heike Klafft (Freie Wählergemeinschaft) ihren Kollegen in der Gemeindevertretung auf. Da war auch die Geduld des Bürgermeisters zu Ende. Er sei es leid, sich in jeder Sitzung von Wolfgang Glaner anhören zu müssen, dass er‘s besser kann, polterte Torsten Tribukeit. Doch jener wiederholte: „Ich kann es nur anbieten, ich fahre gerne nach Schwerin und kläre das.“

Laut Eckhard Rohde gehe das Bauvorhaben „Mensa“ jetzt in die nächste Förderrunde. Das Amt habe den Förderantrag zu überarbeiten. Dazu müsse es die Baumaßnahme als ein Vorhaben betrachten und nicht wie bisher teilen sowie die Gesamtfinanzierung darstellen.

Die Gemeinde wollte in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen, wenn die Fördermittel geflossen wären. Der erste Bauabschnitt beinhaltet den großen multifunktionalen Saal, die Ausgabeküche und die betrieblich notwendigen Anlagen. Der Saal soll sowohl als Essenraum für alle Schüler der Grund- und der Regionalschule mit Gymnasium (KGS) als auch für Konzerte und Veranstaltungen genutzt werden. Im zweiten Bauabschnitt sollen dann die Übungsräume für die Bläserklassen der KGS entstehen. Dafür waren die Kosten bislang nicht förderfähig, weshalb das Amt den Förderantrag geteilt hatte.

Von Haike Werfel

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