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Landtagswahl: Zoff um offenen Brief der Verwaltung

Wismar Landtagswahl: Zoff um offenen Brief der Verwaltung

Es gibt Zoff um einen offenen Brief, den die Wismarer Stadtverwaltung vor den Landtagswahlen geschrieben hat und an mehrere Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region verschickt hat.

Wismar. Es gibt Zoff um einen offenen Brief, den die Wismarer Stadtverwaltung vor den Landtagswahlen geschrieben hat und an mehrere Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region verschickt hat. Inzwischen haben diesen 121 Leute unterzeichnet. Ihre Namen wurden unter den Aufruf gesetzt. In diesem Brief werden die Bürgerinnen und Bürger unter anderem daran erinnert: „Wir wählen die Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns, und wir wählen die Zukunft der Hansestadt Wismar. Wismar hat eine harte Zeit hinter sich. Wir mussten erfahren, dass unsere Heimatstadt immer weiter schrumpfte. Viele unserer Kinder leben und arbeiten heute in anderen Städten. Es waren große Anstrengungen von allen nötig – von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Politikern gleichermaßen –, um diesen Prozess umzukehren. Dass alle gemeinsam der Hansestadt Wismar zu einem positiven öffentlichen Bild verholfen haben, hat maßgeblich dazu beigetragen. Wie sehr eine positive Entwicklung sich auch umkehren kann, zeigt das Beispiel der Stadt Dresden, deren Ruf im vergangenen Jahr durch einige Rückwärtsgewandte nachhaltig gelitten hat. Deutlich weniger Touristen sind nur ein Indikator, der das belegt. Wir möchten für Wismar und Mecklenburg-Vorpommern, dass die Entwicklung positiv weitergeht. Auch darum wird der 4. September für uns alle zu einer Entscheidung über die Zukunft unseres Landes und unserer Heimatstadt und daher übertönen wir mit unserer Stimme rechtspopulistische und rückwärtsgewandte Parolen und geben die Stimme Menschen, die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit anbieten, über den eigenen Tellerrand blicken und mit ihrer Macht verantwortungsvoll umgehen. Dafür stehen wir.“

Obwohl der Name der Partei, die nicht gewählt werden soll, nicht genannt wird, fühlt sich die AfD dennoch angesprochen. „Mit Befremden musste ich heute einen offenen Brief zur Kenntnis nehmen, welcher auf der offiziellen Facebookseite der Hansestadt Wismar veröffentlicht wurde. Zu den Unterzeichnern gehören hochrangige kommunale Amtsträger. Auch wenn der Parteiname nicht explizit genannt wird, ist hier für den politisch interessierten Leser klar herauszuhören, dass es sich um eine Aufforderung handelt, nicht die AfD zu wählen. Mit einem solchen, auf ihrer offiziellen Facebookpräsenz veröffentlichten, Aufruf verletzen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung klar ihr staatliches Neutralitätsgebot, welches ihnen aus gutem Grund untersagt, ihre herausragende Stellung für wertende Eingriffe in den Wahlkampf zu missbrauchen“, so Lars Löwe, Direktkandidat der AfD.

OZ

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