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Lange Mängelliste zeigt erbärmlichen Zustand

Wismar Lange Mängelliste zeigt erbärmlichen Zustand

Wegen hoher Unfallgefahr gesperrt, unzumutbarer Zustand, Duschen nicht mehr möglich, Schimmel, modriger Geruch, undichtes Dach, stark verschlissene Geräte – viele ...

Wismar. Wegen hoher Unfallgefahr gesperrt, unzumutbarer Zustand, Duschen nicht mehr möglich, Schimmel, modriger Geruch, undichtes Dach, stark verschlissene Geräte – viele Wismarer Sportstätten befinden sich in einem katastrophalen Zustand. Darüber hatte die OZ im April letzten Jahres berichtet. Vorausgegangen war ein Bericht der Verwaltung an die Bürgerschaft.

 

OZ-Bild

Kein Museum, aber museumsreif: die Elektrotechnik in der Mehrzweckhalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße.

Quelle: hoff

Im Prinzip ist seit Jahren allen Beteiligten klar, dass etwas passieren muss. Doch die Verwaltung hat in der Stadtentwicklung andere Schwerpunkte gesetzt, die Bürgerschaft als politisches Gremium hatte den Sport selten intensiv im Blick.

Der Bericht der Verwaltung enthielt nur für die sanierten Hallen am Kagenmarkt, der neuen Brecht- und der Seeblickschule und der Grundschule am Friedenshof sowie für die Kunst- und Naturrasenplätze an der Bürgermeister-Haupt-Straße gute Noten.

Die Mängelliste war ungleich länger. Beispiel Turnhalle am Friedenshof I (frühere Brechthalle): Sanitärräume unzumutbar, Technik verschlissen, Parkett mit teilweiser Splittergefahr, fehlende Zuschauerplätze, keine Wettkampfnormen für Hand-, Basket- und Volleyball. Fazit der Verwaltung: „Gesamtsanierung wünschenswert.“

Die Stadt hofft, dass die Halle von einem Sportverein übernommen wird. Wenn nicht, steht die Zukunft in den Sternen. Vereine und Nutzer dürfen gespannt sein, welcher Lösungsvorschlag in dem neuen Konzept unterbreitet wird.

Auch bei den Hallen der ehemaligen Turnhalle der Berufsschule an der Bürgermeister-Haupt-Straße und am Köppernitztal heißt es: „Gesamtsanierung wünschenswert.“

Auf den Sportplätzen sieht es teilweise keinen Deut besser aus. Wegen hoher Unfallgefahr schon gesperrt ist der Hartplatz am Friedenshof I. Der an der Bebberwiese in Dargetzow ist ebenfalls uneben und weist Löcher auf. Die Stadt möchte laut Bericht am liebsten einen Platz aufgeben und einen sanieren.

Als große Baustelle wurde in dem Bericht außerdem das Kurt- Bürger-Stadion aufgeführt. Die Stadt verfolgt(e) die Idee, am Kunstrasenplatz an der Bürgermeister- Haupt-Straße einen Sanitär- und Umkleidetrakt, einschließlich Unterbringung von Sportgeräten, zu errichten. Grund: Im Stadion würde die Sanierung aller Gebäude sehr hohe Kosten verursachen. Es wäre eine Reduzierung von vier auf drei Gebäude möglich. Zu welchem Schluss wird das Konzept kommen?

Ein dicker Brocken bleibt die Mehrzweckhalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße. Ein Sanierungsbedarf von drei Millionen Euro steht im Raum. Das Hauptproblem ist die gesamte Elektro-, teilweise Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallation. Diese stammen noch aus dem Erbauungsjahr von 1970 und entsprechen nicht mehr den heute geltenden Vorschriften. Im Jahr 2011 wurde ein Brandschutzkonzept für die Halle erstellt. Es besagt, dass Veranstaltungen nur mit eingeschränkter Besucherzahl durchgeführt werden können.

Heiko Hoffmann

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