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Linke: Schulsozialarbeit sicherstellen

Wismar Linke: Schulsozialarbeit sicherstellen

Kreisverband fordert Landrätin Kerstin Weiss zum Handeln auf

Wismar. Der Kreisvorstand der Linken in Nordwestmecklenburg warnt vor der drohenden Gefahr einer Entlassungswelle bei den Schulsozialarbeitern im Landkreis. Anlass der Debatte war, dass die vom Kreistag für die Sicherstellung von zwölf Schulsozialarbeiterstellen bis 2018 eingeplanten „Reste“ des sogenannten Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT) nach neusten Erkenntnissen offensichtlich nicht mehr für diesen Zweck verwendet werden können. Die Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern, die bisher die BuT-Mittel stärker ausgeschöpft haben, sollen zur Kompensation ihrer Mehrausgaben, die nicht verbrauchten BuT-Mittel aus den anderen Landkreisen erhalten. Landrätin Kerstin Weiss (SPD) habe die konkrete Nachfrage der Kreistagsabgeordneten der Linken, Simone Oldenburg, zu diesem Thema bisher nicht beantwortet, kritisiert der Vorstand. Auch die noch amtierende SPD-Sozialministerin Birgit Hesse, die die Verwendung der Mittel dafür zugesagt hatte, soll sich noch nicht dazu geäußert haben.

„Seltsam, welche Probleme im sozialen Bereich nach einer Landtagswahl plötzlich ans Licht kommen. Sowohl unsere Landrätin als auch der oder die zukünftige Sozialminister/in müssen dringend dazu Stellung beziehen, wie sie die Schulsozialarbeit im Landkreis Nordwestmecklenburg, die schon bisher nicht wirklich ausreichend war, sicherstellen wollen“, fordert Kreisvorsitzender Horst Krumpen.

„Wenn die bisher dafür vorgesehenen Gelder aus dem BuT nicht mehr dafür verwendet werden dürfen, müssen die Finanzierung aus anderen Quellen gesichert werden. Wir werden in Kreis und Land alles dafür tun, dass bei der Schulsozialarbeit keine Kürzungen erfolgen. Das sind wir den Kindern schuldig, wie auch den immer wieder von Arbeitslosigkeit bedrohten Sozialarbeitern.“

OZ

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