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Lübow ist für den Breitbandausbau bereit

Lübow Lübow ist für den Breitbandausbau bereit

Gemeindevertretung beschließt unter Vorbehalt, den Eigenanteil von maximal zehn Prozent zu finanzieren

Lübow. In einigen Ortsteilen der Gemeinde Lübow funktioniert das Internet nur im Schneckentempo. Deren Einwohner hatten sich Verbesserung durch das von der Bundesregierung aufgelegte Förderprogramm zum Ausbau der Breitbandversorgung erhofft. Doch im ersten Aufruf (Call) war die Gemeinde nicht dabei, berichtete Bürgermeister Wolfgang Lüdtke (AWL) Mitte Februar in der Gemeindevertretung.

Inzwischen ist der zweite Aufruf im Rahmen des Bundesprogramms erfolgt. Und die Einwohner können wieder hoffen, bald schnelles Internet nutzen zu können. Die Gemeindevertreter beschlossen am Dienstagabend unter Vorbehalt, den finanziellen Anteil von maximal zehn Prozent bereitzustellen, wenn Lübow Fördermittel aus dem Bundesprogramm erhalten sollte. Vorbehaltlich deshalb, weil die Höhe des Eigenanteils noch nicht genau beziffert werden kann.

Bund und Land tragen zusammen 90 Prozent der Ausbaukosten. Mit dem Förderbetrag können die Kommunen die Wirtschaftlichkeitslücke schließen, die sich bei den Telekommunikations-(TK)Anbietern ergibt, wenn sie ein Breitbandnetz in unterversorgten Gebieten errichten. Ländliche Gegenden mit langen Wegen und wenigen Kunden sind für TK-Anbieter unattraktiv.

Das Breitbandkompetenzzentrum MV wird jetzt mit einem Interessenbekundungsverfahren beginnen. Damit wird abgeklärt, ob es TK-Unternehmen gibt, die in unterversorgten Gebieten in Nordwestmecklenburg den Breitbandausbau realisieren. Der Landkreis tritt als Antragsteller für die Gemeinden auf. Ob Lübow also in den Genuss des Bundesförderprogramms kommen wird, steht noch nicht fest.

Außer Lübow gehören auch Bad Kleinen und Hohen Viecheln zu den unterversorgten Gemeinden im Amtsbereich Dorf MecklenburgBad Kleinen. Nach dem ersten Call kommen schon fünf Gemeinden im Amtsbereich in den Genuss der Förderung: Barnekow, Bobitz, Dorf Mecklenburg, Metelsdorf und Groß Stieten. Das Ziel von Landrätin Kerstin Weiss (SPD) ist, dass Nordwestmecklenburg bis 2018 möglichst flächendeckend schnelles Internet hat.

Von Haike Werfel

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